Die Gemälde der Anderen

Statt sich in Museen oder in Galerien umzuschauen, was an Neuem in der Szene geboten wird, besteht in Frankfurt – wie in vielen anderen Städten auch – die Möglichkeit, Neues zu entdecken in Sachen Kunst und warum nicht – bei den Anderen? Wo und wie erfahren Sie hier. Dazu auch ein Blick auf künstliche Intelligenz, und was das für die Kunst im allgemeinen bedeuten könnte. Das Eingangsbild zeigt als Beispiel die Skyline der Stadt am Main inspiriert vom „FeiningerStyle“. Den „Prompt“ zur Erstellung des Bildes gab der Autor dieser Zeilen, die Erstellung selbst erfolgte durch die Anwendung „Nightcafé“. Benötigt wurden hierfür keine 5 Minuten. Man hätte die Sache noch weiter entwickeln können, Kunstexperten suchen bestimmt noch die langen Männer mit hohen Zylindern, Erkennungszeichen von Lyonel Feiningers Gemälden.

In der Stadt am Main bestehen einige Initiativen, die private Kunstausstellungen in den eigenen vier Wänden zeigen. Eine davon ist die Plattform „Offene Ateliers und Werkstätten“, die von der Stadt Frankfurt organisiert wird. Im Rahmen dieser Initiative können Kunstschaffende ihre Ateliers und Werkstätten für die Öffentlichkeit öffnen. Zurückliegende fanden statt im vergangenen September, weitere folgen am 21. und 22. Oktober 2023. Eine weitere Initiative ist „Hessen Offen“. Im Rahmen dieser Initiative öffnen Kunstschaffende ihre Ateliers und Werkstätten für die Öffentlichkeit an jedem ersten Sonntag im Monat. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere private Kunstausstellungen, die über soziale Medien oder andere Kanäle bekannt gemacht werden wie zum Beispiel „Kunst im Wohnzimmer“.

Schaut mal aber einmal genauer hin, sieht man, dass solche Kunst-Veranstaltungen eher in einem alten Bunker oder bei engagierten Künstlern stattfinden. Anders sieht dies durchaus in einigen Städten aus.

Da stellt sich die Frage nach der künstlichen Intelligenz

Was bedeutet diese für die Kunst und deren Macher? Bei der Erstellung von als häufig ‚verblüffend echten Simulationen‘ bezeichneten Darstellungen in Form von Filmen und Stimmen tritt die neue Technologie KI auf. Macht diese in der Zukunft die schaffenden Künstler arbeitslos? Als Antwort mag gelten, dass  KI noch nicht in der Lage ist, die Kreativität und Originalität von Menschen zu replizieren. Sie kann zwar realistische Bilder und Stimmen erzeugen, aber nicht die gleiche emotionale Wirkung erzielen wie menschliche Kunst.

Darüber hinaus gibt es immer noch einen Bedarf an Menschen in der Film- und Stimmproduktion, um KI-Systeme zu überwachen und zu steuern. Diese Menschen müssen über ein tiefes Verständnis der Künste und der Technologie verfügen.

KI wird die Kunst-, Film- und Stimmproduktion zweifellos verändern, aber sie wird nicht alle schaffenden Künstler arbeitslos machen. KI wird vielmehr neue Möglichkeiten für Künstler eröffnen, ihre Kreativität zu entfalten.

Eine Chance besteht darin, dass es Künstlern ermöglicht wird, neue und herausfordernde Projekte zu realisieren. KI wird dabei die Film- und Stimmproduktion zu einem kreativeren und innovativeren Medium machen können.

Hier seien einige Beispiele gegenübergestellt.

Mitunter sieht man bereits mehr oder wenig klobig und ein wenig humanoid anmutende Roboter, die Gemälde erstellen. Gut vorstellbar ist, dass zukünftig – was bereits schon der Fall ist – auf Bildern gesondert angemerkt sein muss, dass solche kreative Erzeugnisse von Menschenhand erstellt wurden und keine Roboter im Spiel waren. In einigen Ländern gibt es bereits Regelungen, die vorschreiben, dass angegeben werden muss, wenn Kundstwerke von KI generiert wurden. In den USA beispielsweise hat die Federal Trade Commission (FTC) eine Richtlinie erlassen, die Unternehmen verpflichtet, Verbraucher über die Verwendung von KI bei der Erstellung von Bildern zu informieren.

Bilder im Stil von F. Spitzweg

Impressions Océanes

Herzliche Einladung zu MMM Malerei und Musik! Praktisch, auch am Feiertag

MMM Maritimes, Malerei und Musik!

Augen- und Ohrenschmaus im historischen Gartenhaus!

Sie werden miterleben,

dass Frankfurt doch am Meer liegt und wie Klassik und Rock im „Gartenhaus“ ihrer Liebe frönen!

Im Rahmen der Kulturtage im

Wiesbadener Westend laden wir

von Montag 02. – Dienstag 03. Oktober

(Feiertag) 2023,

jeweils von 13.00-18.00 Uhr

in das Atelier

im historischen Gartenhaus, Gneisenaustr. 20, Wiesbaden ein. (Siehe beiliegendes Programmheft)

Gemeinsam mit dem französischen Maler Michel Saint-Luc, den Malern Oliver Schiemann und Frank Carlguth präsentieren wir auf unsere

ART die Vielfalt und Schönheit der Welt.

Anne-Katrin Germann (Staatstheater Wiesbaden) geht mit ihrem göttlichen Sopran in wunderbare Beziehung zu einem 130 Jahre jungen Piano.

Eine Lesung von der Autorin Dr. Zahide Ökzan-Rashed: Aufwachsen in zwei Kulturen „Wier bleiben nur noch bis …“

Die Rockgruppe „The Proggels“ heizt ordentlich ein.

Erfrischende Klangcollagen von Helmut Poppe.

Ein kleiner Flohmarkt bietet Artefakte aus Natur-Ton der französischen Atlantikküste und vieles mehr… Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung teilweise unter dem Nussbaum im Hinterhof des Ateliers statt.

Durst wird gestillt und… der „kleine Hunger“ auch ;)) Des Canelés à gogo ….

Parkmöglichkeiten gibt es am Parkplatz Elsässer Platz“, von dort 5 Minuten Fußweg zum Atelier…

oder direkt vorm Atelier!
Des canelés à gogo – du cidre à flots.

Presenting: Michel Saint-Luc

Das VIDEO zum Event:

The cultural and social value of audioplays

Participants and winners Hörspielsommer audio script contest Leipzig 2023

Podcasts and audiobooks play a special role in the audio universe. The Hörspielsommer (Audio Play Summer) in Leipzig showcases the creative forms that the audio drama genre employs. Sound collages and experimental pieces were presented to the audience. Text served rather as material/ surface, sound collages as main vehicle. Particularly impactful were emotionally moving scripts in the manuscript competition. Helmut Poppe, who works in radio marketing, explains the „value“ and significance of this form of performing art. Surprisingly, he identifies numerous intersections with the commercial aspect: audio moves the masses, generates high reach, and holds considerable economic value. Creative techniques showcased at events like this can indeed find applications in broadcasting programs and even in radio advertising.

Key criteria

A good audio play, or audiodrama, typically has several key criteria. Firstly, it should have a compelling and well-written script that engages the listener and keeps them interested throughout. The dialogue should be well-crafted and the story should have a clear structure.

Secondly, the voice acting in an audiodrama is crucial. The actors should be skilled at conveying emotions and bringing the characters to life through their voices. A good audiodrama will have a diverse cast of talented actors who can effectively portray the different roles.

Furthermore, sound design plays a significant role in creating an immersive experience. The use of sound effects, music, and ambient sounds should enhance the storytelling and help the listener visualize the scenes. The sound quality should be clear and balanced, ensuring that the dialogue is easily understandable.

Lastly, a good audiodrama should have a strong production value. This includes professional editing, mixing, and mastering to ensure a polished final product. Attention to detail in terms of pacing, timing, and overall production quality is essential for creating a captivating listening experience.

Overall, a good audiodrama combines a well-written script, talented voice acting, immersive sound design, and high production value to create an engaging and enjoyable experience for the listener.

So what’s the cultural and social value of audio plays?

Audio plays hold significant cultural and social value. Here are some key aspects:

  1. Accessibility: Audio plays have the power to reach a wide and diverse audience. They are accessible to individuals with visual impairments or those who prefer consuming content through audio formats. This inclusivity allows people from different backgrounds and abilities to engage with and enjoy the play.
  2. Imaginative Experience: Audio plays stimulate the listener’s imagination by relying solely on sound and dialogue. Without visual cues, listeners are encouraged to create vivid mental images, fostering a unique and personal connection with the story. This imaginative experience can be highly immersive and engaging.
  3. Storytelling Tradition: Audio plays carry on the rich tradition of oral storytelling. Throughout history, oral traditions have played a crucial role in transmitting cultural values, history, and folklore. By utilizing sound, voice acting, and music, audio plays continue this tradition, preserving and promoting stories in a captivating format.
  4. Emotional Connection: The power of voice acting and sound design in audio plays can evoke strong emotions in listeners. Through the nuanced performances of actors and the careful selection of sound effects and music, audio plays can elicit empathy, joy, fear, sadness, and various other emotions. This emotional connection helps listeners relate to the characters and themes, fostering a deeper understanding and appreciation of the story.

Engaging the Imagination: Audio plays require active listening and engagement, prompting listeners to focus solely on the audio and participate mentally in the

  1. narrative. This active engagement enhances cognitive skills, such as attention, concentration, and visualization, and encourages the development of critical thinking and interpretive abilities.
  2. Cultural Representation: Audio plays have the potential to showcase a wide range of voices, perspectives, and cultural experiences. By featuring diverse characters, settings, and stories, they contribute to the representation of marginalized communities and cultures, promoting inclusivity and fostering a greater understanding and appreciation of different backgrounds.
  3. Community Building: Audio plays can be a shared experience, whether through radio broadcasts, podcast episodes, or live performances. They provide opportunities for communal listening and discussion, creating a sense of shared culture and fostering connections among listeners. This communal aspect can be particularly important in fostering dialogue, empathy, and a sense of belonging.

Overall, audio plays combine the power of storytelling, sound design, and accessibility to create a unique cultural and social experience. They engage listeners‘ imagination, promote inclusivity, and contribute to the preservation and dissemination of stories and cultural values.

Market values and revenues

And above all: radio plays have a not inconsiderable economic value. Sales in the audio book market alone amounted to almost € 300 million in Germany in 2022. According to an analysis by media expert Helmut Poppe, the podcast industry generates well under 100 million euros.
Click here for his analysis on radioszene.de and here.

The Leipzig Radio Play Summer 2023 demonstrated with numerous submitted radio plays in the 5th Manuscript Competition once again the broad range of the genre. From rather experimental sound collages created by students of the universities in Gießen and Weimar to emotional stories.
Here is an audio excerpt of a production with the title „In the end everything will be fine …“. Created by Tobias Hahnefeld, Louis Hergenroth, Susanne Altmann, Laureen and Helmut Poppe.

Helmut Poppe, Louis Hergenhahn, Tobias Hahnefeld

Click here for audio excerpt. If you want more send email... or send email

Link to event:

The Hörspielsommer (Audio Play Summer) in Leipzig

Unveiling a hidden face of audio: Discover the public value and unravel the criteria for quality of audioplays. #AudioplayMagic #ImmerseYourself“ #audiobookmarket

KI im Unterricht

Aktuelle Entwicklungen

Ist künstliche Intelligenz
wirklich notwendig?
Steuernde  Akteure – Stand
– alles nur Hype?

Aus einer Pressemitteilung des HKM: „Derzeit wird in der Öffentlichkeit viel über KI-basierte Anwendungen diskutiert, darunter Text-, Bild-, Musik- oder Videoproduktion (u. a. ChatGPT). Bildungsverwaltungen, Schulen und Lehrkräfte stehen vor der Aufgabe, sich mit diesen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf den Unterricht auseinanderzusetzen.

Viele Nutzerinnen und Nutzer fragen sich, wie solche KI-Anwendungen funktionieren, wie sie im Bildungskontext eingesetzt werden sollten und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei beachtet werden müssen. Das Hessische Kultusministerium hat daher eine neue KI-Handreichung („Künstliche Intelligenz (KI) in Schule und Unterricht“) entwickelt, um Schulen dabei zu unterstützen, das Potenzial der künstlichen Intelligenz im Bildungsbereich zu nutzen und Schülerinnen und Schüler auf die digitalen Chancen und Herausforderungen vorzubereiten.

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz sagte dazu in Wiesbaden: „Die Digitalisierung stellt uns vor neue Herausforderungen, aber sie bietet auch enorme Chancen für unsere Bildungseinrichtungen. Mit der KI-Handreichung möchten wir Lehrkräfte in Hessen ermutigen, die Möglichkeiten der KI zu erkunden und sie sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Unsere Schülerinnen und Schüler können so die erforderlichen Kompetenzen für die digitale Zukunft entwickeln.“

Die neue Handreichung ist das Resultat einer Zusammenarbeit von Fachleuten aus den Bereichen Bildung und Technologie. Sowohl der Praxisbeirat Digitale Schule Hessen als auch die Konzeptgruppe, denen auch Schulleitungen und Lehrkräfte angehören, die Landesschülervertretung sowie Experten des „AI-Quality & Testing Hubs“ in Frankfurt, welches durch das Hessische Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung gefördert wird, haben ihr Fachwissen maßgeblich eingebracht. Die Handreichung bietet Lehrkräften und Schulleitungen wertvolle Orientierung und konkrete Anleitungen zur Integration von KI-Technologien in den Schulalltag. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen werden die Inhalte dieser Handreichung kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Die Handreichung wurde an alle dienstlichen E-Mail-Adressen der Lehrkräfte in Hessen versandt und steht zusätzlich zum Download auf der Internetseite www.digitale-schule.hessen.de zur Verfügung.

Altersgerechte Thematisierung von künstlicher Intelligenz, rechtlicher Rahmen und konkrete Unterrichtsbeispiele …“

Sinn und Zweck

‚Lernen‘ erfolgt in den Stufen: Kognitivieren, Üben, Transfer. Im Zusammenhang mit dem Begriff ‚künstliche Intelligenz‘ stellt sich die Frage, ob diese einzelnen Phasen durch KI ‚bedient‘ werden können oder ob es sich schlichtweg um eine schnelle Erzeugung von Ergebnisresultaten geht. Bei dieser einseitigen Auslegung ginge es nur um textliche oder bildliche Darstellungen von Themen, die bisher mit mehr oder mühsamer Arbeit realisiert werden konnten im Laufe eines Lernprozesses.

Auch stellt sich die Frage für welche Schulfächer KI Anwendnung finden kann und dort konkret in welchen der drei oben genannten Phasen. Der Verdacht liegt nahe, dass in den Blick der Öffentlichkeit hauptsächlich Schulfächer und Aufgabenstellungen aus Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Deutsch, Geographie und Geschichte geraten.

Nachfolgende Überlegungen sollen aufzeigen wie es um den möglichen Einsatz einzelner Schulfächer steht: Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT), Gesellschaftswissenschaften: Religion, Ethik, Geschichte, Sozialkunde, Geographie, Philosophie, Wirtschaft und Recht. musische Fächer, Sport.

Gleich vorneweg lässt sich feststellen, dass von dem Lernenden eigenständig erbrachte Lernnachweise kaum oder überhaupt nicht durch KI erzeugen lassen in bestimmten Fächern. Hierzu gehören Fremdsprachen in mündlich produzierter Form der Person selbst, Sport und musische Disziplinen. Durch die „Person selbst“ bedeutet bei diesen Schulfächern ohne Zuhilfenahme von technischen Geräten wie Simultanübersetzer, Optimierungs-Apps für die Erlangung sportlicher Leistungen oder digitale Bild- oder Musikgeneratoren. Immerhin machen diese Schulfächer mehr als ein Drittel der Stundendeputate der Lernenden aus.

Ah dieser Stelle sei erwähnt, dass die Thematik ‚KI‘ im schulischen Unterricht kritisch gesehen werden muss nach den bisher gemachten Erfahrungen mit der Digitalisierung des Unterrichts. Nach über 20 Jahren Erfahrung hiermit zeigte sich, dass nicht nur die schulische Infrastruktur fehlte, sondern, dass Schulbuchverlage außer Lehrwerke als PDFs nur gelegentlich AI- oder VR-Lernmodule anbieten. Es fehlte vor allem die Einsatzbereitschaft der Unterrichtenden für solche innovative Lernformate. Hinzu kommt, dass die Curricula in der Lehrerausbildung der Hochschulen auf breiter Linie jeweilige fachdidaktische digitale Elemente vermissen lassen.

Hier geht es zu der Bewertungsmatrix: ….. Mail auf Anfrage

Internationale Werbung – hilft da KI?

Mit dem Aufkommen künstlicher Intelligenz stellt sich bekanntlich die Frage, ob und inwieweit neue Anwendungen aus diesem Bereich
zu Kostenersparnis und mehr Effizienz insgesamt führen.

Ein kleiner Test mit zur Verfügung stehenden Anwendungen zeigt Umsetzungen, Pros und Cons. Es geht in dem Beispiel um die Frage, ob sich durch digitale Anwendungen standardisierte Werbung mit automatisch erstellten Werbemitteln länderübergreifend erzeugen lässt. Eine weitere intermediale Aufgabenstellung lautete „Mache daraus einen Funkspot!“

Ein Versuch als Testmodell wurde produziert mit einer Anzeige in der französischen regionalen Tageszeitung SudOuest, Samstagausgabe, Gesamtauflage etwa 200.000, ganzseitig. Inserent ist Système U, eine genossenschaftlich geführte Lebensmitteleinzelhandelskette.

Konkret beworben wird im Rahmen einer Aktionswerbung „1A-Schinken“ zum Selbstkostenpreis.

Umsetzung 1:
Übersetzung des Anzeigentextes mit Google Lense unter Beibehaltung der Grafik.
Ergebnis: Akzeptable Übersetzung. Die Grafik weist sichtbare Textüberschreibungen auf.
Gesetzliche Vorgaben im Erscheinungsland wie Höhe der Mehrwertsteuer und Ernährungspflichtangaben sind in Deutschland anders bzw. nicht relevant.

Das Merkmal der Werbung „Zum Selbstkostenpreis“ ist in Deutschland kaum verbreitet. „20 Prozent auf alles“ hingegen ja.
Siehe Slogan Praktiker. Zu prüfen ist, ob deutsche rechtliche Wettbewerbsbestimmungen eingehalten werden.

Umsetzung 2:
Für eine intermediale Umsetzung des Motivs nämlich in Funk wurde die Anwendung RadioAdmaker genutzt. Diese ist bei Radio Gong 96,3 München kostenlos im Web eingebunden. Als Ergebnis erzeugte die Plattform Texte wie:

„Einkaufen muss nicht teuer sein bei LokalKoop Ihr Lebensmittelgeschäft um die Ecke. Aktuell: 100 Artikel zum Selbstkostenpreis. Wir verdienen nicht daran. 1a Kochschinken für zwei Euro neundvierzig. Kilopreis keine sechzehn Euro. Lokalkoop, Ihr Laden mit fairen Preisen.“

oder

„Wer seinem Geldbeutel was Gutes tun möchte, ist bei LokalKoop genau richtig! Wir bieten dir 100 Artikel zum Selbstkostenpreis an – ohne Haken oder versteckte Kosten. Dein neues Lieblingsgeschäft mit fairer Preispolitik!“

Auf der Seite des Radiosenders werden bei der Erstellung des Vorschlagtextes gleich Reichweiten und Kosten für die Schaltung des Werbespots geliefert.

Umsetzung 3:

Den Namen für eine LEH-Marke „LokalKoop“ kreierte ChatGPT. Ganz glücklich wird man damit nicht unbedingt. Hierfür benötigt man dann sicherlich kreative Texter und Patentrechts-Experten..

Umsetzung 4:

Die Audio-Gestaltung liefert eine Auswahl von Stimmen, Hintergrundmusik und Tonalities nach neutral, positiv, etc. …

Ergebnis: Die Stimmen klingen monoton, bieten keine Betonung bestimmter Wörter und Aussagen. Insgesamt fehlen Soundeffekte für den Spot, die Möglichkeit eines Einsatzes wechselnder Stimmen in einem Dialog und vor allem die Kreation eines Soundlogos. Eine Umsetzung der Werbeidee „Reine Mathematik“ ausgedrückt in der tabellarischen Printdarstellung könnte durch Soundeffekte wie Kassenklingeln, Abakus oder Ähnliches erzeugt werden. Eine zu erfindende mit Rechenkünsten begabte Kunstperson könnte noch ihre Kommentare abgeben nach dem Motto „Rechnet mal nach! Die verdienen da echt nichts dran. Das finde ich fair!“ Nachbearbeitet werden müßten in diesem Beispiel auch noch gesetzliche Vorgaben wie die Nennung eines Kilopreises.

Hier geht es zu dem fertigen Demo-Hörfunkspot

Für die Erzeugung weiterer Stimmbeiträge bieten sich derzeit 23 Voice Cloning-Plattformen an wie sie Michel Colin von Radiopub  aufführt.

Gesamtfazit:

Es wurde automatisiert durch RadioAdMaker eine Textversion produziert mit 26 Sekunden Länge. Vorgesehene weitere Textinhalte wurden von der Anwendung unterdrückt. Zusätzlich müssten noch die Elemente Kilopreis, Soundeffekte und zusätzlich ein Namensclaim der fiktionalen Handelskette eingefügt werden, was natürlich Sekunden über die 30 ‚kostet‘.

Insgesamt zeigt dieses kurze Beispiel, wie sich eine Handelsanzeige international mit öffentlich zur Verfügung stehenden Tools erzeugen lässt. Die Ergebnisse sind akzeptabel und bieten zumindest Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung oder zumindest Anstöße für eine Werbegestaltung einer nationalen Kampagne.

Die Möglichkeiten für eine intermediale Adaption des Motivs hier mit dem Beispiel Radiowerbung eröffnet interessante Ansätze für Neugeschäft und die Akquisition. Radio Gong nutzt bereits diese Herangehensweise zur Generierung neuer Kunden.

Ein Beispiel wäre eine Umsetzung eines linksrheinisch bekannten Motivs im Radio, in dem ein Lehrling seinen Chef anruft und über sensationelle Angebote eines Mitbewerbers in Kenntnis setzt wie zum Beispiel „Lidl bietet Erdbeeren für 1 Euro 49“ und der ‚Patron‘ dann meint „dafür pflücke ich noch mal nicht!“ (oder so ähnlich).

Wie es so ist mit Witzen, die sich häufig schlecht übersetzen lassen … Viele Marketing- und Werbestrategien lassen sich hingegen international adaptieren. Kreative Anregungen bieten sie allemal. Und ein Blick ins Internationale schadet bestimmt keinem Mediaberater.

Diese Aufforderung sollten sich vor allem auch die Programmmacher in den Sendern zu Herzen nehmen – auch und gerade wenn es um Radio geht. Der Blick muss da nicht immer in Richtung USA gehen. Kulturell sind die Unterschiede zu der alten Radionation doch erheblich.  Insgesamt braucht das deutsche Formatradio dringend einen Relaunch. Eine andere Machart in dem Medium könnte durchaus Elemente wie Engagement, Meinung, Interaktion beinhalten und hin zu einer eigenständigen nationalen Funk-Social Media-Plattform gehen. Das Angebot „Funk.net“ der ARD setzt da ja bereits Akzente.

Noch eine kleine Anmerkung zu kulturellen Unterschieden und mediaplanerischen Skills: Wenn die Lebensmittelkette als Produktbeispiel gerade „1A-Kochschinken“ nennt aus einem Angebot von 150 Artikeln zum Selbstkostenpreis hatte ihre Mediaagentur möglicherweise eine bestimmte soziodemografisch-politisch Konsumentengruppe im Auge. Im Zielgebiet wird eher stramm-konservativ gewählt, Schweinefleisch und weltberühmter Médoc getrunken. Nicht umsonst gibt es in Frankreich eine Bewegung der Aperitif-Abende „Rotwein und Salami“. Haben wir hier es bei der Printanzeige mit indirekter Meinungsbildung zu tun?

Die neuen Personalchefs

Ein Kongress für Unternehmen und Personen in und rund um die Personalwirtschaft zeigte jüngst was angesagt ist, wenn es um Nachwuchs und Betriebsorganisation geht.

Wie war das nochmal in den 70er Jahren? Liefen da nicht junge Kollegen im Büro herum, riefen „Peace, Love und Understanding“ und luden zu einem Zug aus der Tüte ein? Ganz ähnlich war die Anmutung bei der #CoCon23, wie der Kongress Twitter-adäquat heißt. Peace, Love und allgegenwärtiges Duzen waren dort auch angesagt. Neu allerdings Anglizismen wie Bridging und Purpose, was in fortschrittlichen Organisationen bedeutet, mit unterschiedlichen Denkstrukturen und -Kulturen zu reden und mit ihnen zu einem Fortschritt zu kommen. Mit Fortschritt ist gemeint sozial und ökologisch Gutes zu tun. Was an sich bestimmt nicht schlecht ist. Ohne jetzt über den Arbeitseifer der Generation Z herziehen zu wollen: Reicht es alleine solche Forderungen zu stellen, lassen die bisherigen Berufsbiografien der in ‚HR‘ Tätigen Einsatz, Durchhaltevermögen und Erfahrung erkennen?

Auch stellt sich die Frage, welche Branchen in der zur Zeit stattfindenden Transformationsära besonders Bedarf haben, welche die höchsten Wertschöpfungsquoten haben und welche eher transformationsbereit – und willig sind.

Wir waren jung und brauchten das Geld
Jüngst in Gesprächen mit Baby Boomern eine Umfrage gestartet. Womit haben die Befragten in ihrer Jugend und vor dem definitiven Job – obwohl es dort auch durchaus alle drei oder fünf Jahre einen Wechsel geben kann – Geld verdient? Erfahrungen wurden gemacht als junge Menschen in folgenden Branchen und mit solchen Aktivitäten, gearbeitet bei: Geldverleiher, ihm Katzenstreu und Futter gekauft (und dabei arme und bedürftige Menschen erlebt), im Freibad als Aufpasser für wenige DM aufgepasst (und Ertrinkenden nicht bemerkt), im Supermarkt Regale aufgefüllt, Getränkewagen in der Hitze leergeräumt und an der Kasse den Dreisatz angewendet um den Preis für 550 Gramm Äpfel zu ermitteln, wieder mit Geld zu tun gehabt in einer Bankorganisation, statt Kontoauszüge auf fehlende Angaben zu kontrollieren, den Damen Englisch beigebracht, im Fernmeldeamt Telefonate vermittelt oder Telegramme bearbeitet, in einer Baumschule Betonplatten verlegt und auf dem Friedhof Gräber gepflegt (tja, die Kaninchen …) und der Knaller wie ein Kollege berichtet: bei einem Kondomhersteller in den Ferien gearbeitet (den Witz mit der Qualitätskontrolle ersparen wir uns 🙂 )

Bildungs- und Erwerbsbiografien
Einer der Befragten plauderte aus seinem Umfeld und nannte das Beispiel von mit der Gehaltsstufe 14 im öffentlichen Dienst bezahlten jungen Frauen, die das Verhalten junger Menschen analysieren und Ratschläge geben. „Toller Job“ wie er meint, der auch eine große Unabhängigkeit ermögliche. Nicht so erstaunlich findet er, dass in diesem Berufsfeld hauptsächlich weibliche Personen arbeiten, denn welcher junger Mann legt sein Abitur schon mit einer „EINS“ ab? Bemerkenswert findet er auch, dass aus diesem Personenkreis sehr wenig Kritik an dem Arbeitsumfeld und den Vorgesetzten gegenüber geäußert wird. Haben wir da gute Voraussetzungen für eine Organisationstransformation? Diese Frage stellt sich bestimmt auch in zahleichen Branchen und im öffentlichen Dienst.

Auslandspraktika, internationale Studienplätze, Erbengeneration


Auf dem eingangs erwähnten HR-Kongress waren erstaunlich viele junge Damen unterwegs. Schaut man nach deren Profil auf Berufsplattformen wie Xing oder Linkedin, darf man sich wundern, wie häufig Studienplätze und Praktika im Ausland aufgeführt werden. Ganz billig sind solche Aufenthalte bekanntlich gerade nicht. Schön, wenn die Eltern da (vor-)finanzieren. Haben Menschen der jetzigen Erbengeneration genügend Biss, um eine zielorientierte Berufskarriere zu realisieren, wenn der finanzielle Druck im Gegensatz zu den vorherigen Generationen fehlt? Zurück zu dem Kongress: von 272 Sprechern:Innen haben als Arbeitgeber 22 solche aus traditionellen Unternehmen und nicht aus Service liefernden Transformations-Startups oder ähnlich. Die ‚gestandenen‘ Unternehmen hießen beispielsweise DB, Schenker, Commerzbank, Fresenius oder Wileda.
Das stellt sich die Frage, welche Branchen und Unternehmen am meisten eine Transformation benötigen auch und vor allem nach deren Beitrag zur Wertschöpfung. Neun Tipps für erfolgreiche Transformationsprozesse findet man hier.

Immer nur Gewinn?
Was früher Gmax lautete – gemeint ist maximaler Gewinn für Wirtschaftsunternehmen – lautet nun  ‚Die Welt retten‘. Wollen wir hoffen, dass die Rechenkünste auch dafür reichen.

In Deutschland tragen mehrere Branchen maßgeblich zur Wertschöpfung bei. Man möge einmal prüfen, welche die erwähnten Entwicklungen beim Personal umsetzen. Hier die wichtigsten Branchen:

Automobilindustrie: Die deutsche Automobilindustrie ist weltweit bekannt und spielt eine Schlüsselrolle in der deutschen Wirtschaft. Sie umfasst Hersteller von Autos, Nutzfahrzeugen, Komponenten und Zulieferern.

Maschinenbau: Der Maschinenbau ist eine führende Industrie in Deutschland. Deutsche Maschinen und Anlagen sind international gefragt und werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie z.B. Automatisierungstechnik, Robotik, Werkzeugmaschinen und Anlagenbau.

Chemische Industrie: Die chemische Industrie ist eine wichtige Branche in Deutschland, die sowohl chemische Grundstoffe als auch Spezialchemikalien herstellt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Pharmazeutika, Kunststoffe, Farben und Lacke.

Elektrotechnik und Elektronik: Deutschland ist ein bedeutender Hersteller von Elektrogeräten, elektronischen Komponenten und Systemen. Die Branche umfasst verschiedene Bereiche wie Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Telekommunikation und Industrieelektronik.

Finanzdienstleistungen: Der Finanzsektor in Deutschland umfasst Banken, Versicherungen, Investmentgesellschaften und andere Finanzdienstleister. Wobei Frankfurt am Main ein wichtiges Finanzzentrum in Europa ist.

Was die Notwendigkeit zur Transformation anbelangt, sind insbesondere folgende Branchen betroffen:
Der Einzelhandel wandelt sich durch den zunehmenden Online-Handel und den veränderten Verbraucherverhalten. Traditionelle Einzelhändler müssen digitale Strategien entwickeln und ihre Geschäftsmodelle anpassen.
Gesundheitswesen: Die demografische Entwicklung und der technologische Fortschritt stellen das Gesundheitswesen vor große Veränderungen. Die Integration von Digitaltechnologien und die Effizienzsteigerung sind wichtige Transformationsbereiche.
Mobilität: Die Mobilitätsbranche steht vor der Herausforderung, sich auf neue Trends wie Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienste einzustellen.
IT und Software: Die Digitalisierung schreitet voran, und Unternehmen in allen Branchen müssen ihre IT-Infrastruktur und Softwarelösungen anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Geschäftschancen zu nutzen.

Was die eingangs erwähnte Tüte anbelangt, ja, die gab es auch in Offenbach. Nur dort war Veganes drin – da schließt sich der Kreis, Kraut ist bekanntlich … ja auch Kraut.

Dieser Artikel erschien in einer gekürzten Version auf frankfurtlive.

Haderer und Gelbwurst

#CaricaturaMuseum #Frankfurt präsentiert einen der bedeutendsten satirischen Zeichner im deutschsprachigen Raum: Gerhard #Haderer. Im Mittelpunkt beeindruckende Ölgemälde zwischen fotorealistischer Perfektion und karikaturesker Überspitzung. Eröffnung Mittwoch, 5. April 2023, 18.00 h. Der Künstler ist anwesend. Caricatura Museum Frankfurt (Weckmarkt 17) Tipp: Zuvor Gelbwurst bei Frau Schreiber #Kleinmarkthalle.
#frankfurtlive

New revenue streams for radio with digital platforms

French marketer CI Media (including Sky Radio) recently launched Targetspot, a platform for advertisers called Passport Local. Based on algorithms, profile-, location- and activity-based advertising is addressed to target groups that were previously closed to broadcasters: by region, age, income, consumer habits, etc.

As CI-Média Gf. Sébastien Pesqué reports, the audio spots are played out to target groups that are difficult to reach with FM radio via Passport Local. In this station portfolio, private stations, Spotify and other streaming portals but also the state broadcaster France Inter are included. Traditional radios consider these as competitors, not rivals, because they are considered to belong to the audio universe.

The man from Marseille has an exciting recommendation for budget sizes: he sees from practice that his advertisers mostly invest a third of their radio volume in this new audio occupancy unit. The offer is going well, one station was able to increase its annual revenue by 700 K euros with the new package offer alone. The CPM is €45.

The package was presented in the masterclass by Michel Colin, radio consultant and publisher of the online magazine ‚Radiopub‘. Remarkably was here also that a majority of the participants from the marketing radio/audio showed up in a Voting contently with the start of the year 2023 and optimistically into the next months see.

It is remarkable in which extent and in which quality radio trainings are operated in our neighboring country. These are even promoted by the state as advanced training. The innovative solutions practiced there in a market that is almost three times the size of Germany in terms of the number of stations are worthy of respect. There is a general good mood among media sellers. Competition obviously promotes not only creativity but also business. So it’s worth taking a look not only at the USA or the UK. One wonders what is happening with the media consultants in the NL, Poland, Italy or elsewhere.

#RadioSalesWeekly #RadioPub #MediaticConseils #media

TEAM Radio Beitrag von Helmut Poppe 02.02.2023

GPT 3 Generative Pretrained Transformer
TESTS


Podacsts

Sind Podcasts in Deutschland tatsächlich angekommen?

Podcasts haben in den USA bereits einen etablierten Markt erreicht, mit Schätzungen, dass im Jahr 2022 mehrere Milliarden Euro im Podcast-Business generiert werden, hauptsächlich durch Werbung und Produktionen. Im Vergleich dazu ist der Podcast-Markt in Deutschland noch relativ jung und hatte laut Schätzungen von Helmut Poppe – #RadioSalesWeekly und Radiomarketer – im Jahr 2021 ein Umsatzvolumen von 50-60 Millionen Euro aus Werbung und Produktion (Quelle radioszene.de). Die Umsätze im Radiomarkt und im Hörbuchmarkt in Deutschland sind jedoch deutlich höher mit 2 Milliarden Euro aus dem nationalen und lokalen Markt. Der Hörbuchmarkt generiert Umsätze in Höhe von 250 Millionen Euro im Jahr. Die Gründe für die höheren Podcast-Umsätze in den USA sind vielfältig und können unter anderem auf eine größere Podcast-Kultur, eine größere Anzahl von Podcast-Produzenten und -Hörern sowie eine größere Anzahl von Werbekunden zurückzuführen sein. Es gibt auch Berichte, dass einige der Schätzungen der Umsätze in den USA übertrieben sein können. Es gibt mehrere Gründe, warum es deutschen Podcast-Anbietern bisher nicht gelungen ist, ihre Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen. Dazu können unter anderem ein geringeres Interesse der Hörer und eine geringere Anzahl von Werbekunden gehören. Es gibt auch Berichte, dass es in Deutschland noch nicht genügend Podcast-Produzenten gibt, die in der Lage sind, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren und zu monetarisieren. Böse Stimmen meinen sogar, dass diese neue Audioangebots-Variante hervorragend als Einschlafhilfe zu nutzen sei – Podcasts ein Melatoninersatz mithin? Grafische Darstellungen und Tabellen, die die Umsatzentwicklung von Podcasts in den USA und Deutschland demonstrieren, kann Chat GPT3 nicht finden. Diese könnten nach deren Meinung „über verschiedene Quellen, wie zum Beispiel Branchenberichte und Marktforschungsunternehmen, …“

zu einem Versuch einer Spotproduktion (nur Text) durch GPT 3

Radiospot:

(Männlicher Sprecher) „Sie träumen von Sonne, Strand und Meer? Dann haben wir genau das Richtige für Sie! Mit unseren Sonderangeboten für die Balearen können Sie jetzt Ihren Traumurlaub zu einem unschlagbaren Preis buchen.“

(Weibliche Sprecherin) „Entdecken Sie die Schönheit der Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Ob Sie eine erholsame Strandwoche oder eine aufregende Partyreise planen, wir haben das passende Angebot für Sie.“

(Männlicher Sprecher) „Und das Beste: Wenn Sie jetzt buchen, erhalten Sie einen zusätzlichen Rabatt. Also zögern Sie nicht und buchen Sie noch heute Ihren Traumurlaub bei uns im Reisebüro XYZ.“

(Weibliche Sprecherin) „Auf bald in den Balearen!“

Italien-Studie

Quelle: radiopub.fr

Wachsen des weltweiten Onlinemarktes 2023

Quelle: radiopub.fr

Radiospotarchive

RMS, naja … außerdem alles 30-Sekünder.

„Stellen Sie sich vor … „

Besser (leider in französischer Sprache, dafür ausgesprochen umfangreich 4000+ und exemplarisch)

Verbraucherverhalten 2023 – Radio – Einschaltkosten

Die Deutschen hauen ihr Geld (noch) nicht hinaus. Sagen die Radiosender höhere Einschaltkosten und TKPs an? Kommen sie damit durch?

Der Ökonom Jason Furman rechnete jüngst vor, dass die US-Amerikaner in den letzten 13 Monaten ‚bescheidene‘ 800 Mrd Dollar mehr ausgaben als gewöhnlich. Er fragt sich, ob ein „Wile E. Coyote“-Moment droht. Man kennt das Bild des Wettstreits mit dem Roadrunner, der dann im Eifer des Laufs in den Abgrund führt. Wird das im Jahr 2023 geschehen? Werden die Verbraucher im letzten Moment den fehlenden finanziellen Spielraum erkennen ud stande pede ihren Konsum zurückfahren? In Deutschland meint Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte: „Trotz der leichten Besserung bleibt die Situation beim Konsumklima jedoch weiterhin angespannt.“

RMS ma trends 2022

Was bedeutet das für Radio? Sie leisteten zumindest im süddeutschen Raum inflationären Entwicklungen Folge und erhöhten ihre Einschaltkosten – und die im Mediavergleich niedrigen TKPs. Die nationalen Vermarkter haben ihre Senderzusammensetzungen geändert, hier sieht man deshalb angepasste absolute und relative Preise ( z.Bsp. ARD-MEDIA-Radiokombi 2023 4,59 EUR  für ZG 14/59). Sind solche Gegenüberstellungen überhaupt sinnvoll? Welchen Anteil an den Umsätzen machen außertarifliche Arrangements und Verkaufsangebote/Pakete aus? Reden wir hier von einem 10 oder 50%-Anteil am Gesamtgeschäft?

Wie entwickelt sich der deutsche Werbe- und insbesondere der Radiomarkt? Der IWF erwartet, dass die weltweite Inflation bis 2023 auf 6,5 % sinken wird, und die GroupM sieht einen ähnlichen Trend in 26 Märkten voraus mit einem Werbewachstum von 5,9%. Digital nimmt da wieder einen vorderen Platz ein. In vier Märkten prognostiziert die Agenturgruppe ein sinkendes nominales Wachstum nämlich in Österreich, Italien, Neuseeland und Spanien. Für das deutsche Radio dürfte 2023 dennoch weiterhin ein schwieriges Jahr sein, die seit Monaten anhaltenden Werberückgänge sich angesichts des schlechten Konsumklimas bis zumindest April 2023 fortsetzen. In diese Richtung geht auch eine Prognose des ZAW, der ab dem 2. Quartal 23 eine lahmende Entwicklung der Werbewirtschaft voraussieht.

Eine Vertriebsstrategie von vielen für Radio wäre, kürzere Spots anzubieten und 20-Sekünder als antiinflationäre Maßnahme zu verkaufen.

Ein Beitrag im Rahmen von #RadioSalesWeekly #102

Beitragsbild DALLE-2