Die acht Hürden zum Homeschooling

Es ist ein Leichtes über Behörden herzuziehen. Die Gründe für die Misere sind komplex, waren aber absehbar. Siehe Pandemie-Warnbeitrag aus …… 2009 des Autors. Wo sind die 8 Hürden, die Distanzlernen in Schulen behindern?
#1 Kultusministerien: übertragen die Auswahl der Verfahren an Schulen. Die Schulleitungen fühlen sich aber im Stich gelassen. Wo hakt’s anschließend?

#2 Schulträger, Kommunen, Kreise, kümmern sich um Infrastruktur und Hardware. Beachtliche Neuanschaffungen erfolgten auch wenn über fehlende Dienst-Laptops geklagt wird. Schätzunsgweise haben 95% der hauptberuflichen Lehrer PCs und/oder Laptops. Wer da nach Datenschutz fragt, muss ich die Antwort gefallen lassen „agil reagieren!“

Schulträger: Schnittstellen und Verständnis für Didaktik/Methodik fehlen verständlicherweise. Schnelle Support-Teams bestehen nicht. Sie hätten aber auch Probleme, über reine IT-Fragen hinaus zu helfen, Stichworte Inhalte und Umsetzung von Curricula-konformen Lerneinheiten, die es praktisch nicht gibt. Die nachfolgenden sechs Schnittstellen haben in der Regel Defizite bei der fachspezifischen Umsetzung digitaler Lern- und Lehrszenarien für die vielen Schulfächer und Schulformen. Auch die Fachbereichsleiter und den Fachlehrer selbst. Analyse in hier folgenden Einzelbeiträgen und auf Twitter. Ausgangs-Artikel auf bildungsklick.de. Hören:

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Finanzen der privaten Radioanbieter 2021 – ungewiss

Das Unternehmen Coface arbeitet in den Bereichen Kreditversicherung und Risikomanagement.  Als Beobachter in einem internationalen Netzwerk haben die Österreicher ein Gespür für die Entwicklungen von Wirtschaftsunternehmen.

Für 2021 sehen die Wiener eine V-Entwicklung des BIP. Im Vergleich steht Deutschland relativ gut da in 2020 mit minus 6,6 %. Ob global gesehen doch plus 4,5% 2021 herauskommen, wird sich erst ab Mai/Juni abehen lassen. Radiomarketer sehen verlässliche Forecasts erst im 3. Quartal wenn nicht sogar im Q4 .

Die eigenen Prognosen im Radiomediageschäft lauteten in drei Szenarien minus 10 bis plus 1% im Vergleich zu 2019. Dies mit großen Spannweiten je nach Art des Anbieters lokal/regiona, Position im Umfeld und vor allem hinsichtlich der „sources of revenue“. Warten wir die Zahlen aus Dezember ab. Die ersten Monate werden für das Prvatradio in Deutschland schwierig. Das Saarland hat einen Etat frei gemacht für die privaten Radiosender dort in Höhe von immerhin 200.000 €. Grund: „Der pri­va­te loka­le Rund­funk spielt gera­de in der aktu­el­len Kri­se eine wich­ti­ge Rol­le. Denn er sorgt mit sei­nen unter­schied­li­chen Ange­bo­ten für die media­le Viel­falt und trägt mit bür­ger­na­hen For­ma­ten zur täg­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­sor­gung der Saarländer*innen bei.“

Kein Wunder, dass nicht nur die Radioleute in Berlin solch ein Bild sehen, wenn es um 2020 geht.

Bild Windsack: unsplash, Mark König