The Power of Radio

John N.T. Shanahan

is a retired United States Air Force lieutenant general who last served as the first Director of the Joint Artificial Intelligence Center

Radio spot bout improving education in the US without compromising national security.

He lets drop 1 marble, the 0,1 second sound is an equivalent of 15 Hiroshima bombs, 8 bombs/marbles (0,3 seconds) wipe out  all of Russia … follows the sound of how many bombs are left: 17 second sound of crashing marbles.
Spot made more than 20 years ago.

Link zum Spot, von

SPOTS CULTES

Radiopub, le blog des pros de la pub radio

Kumis, seit 2015 viel dazu gelernt? Zweifel bestehen

Das hessische Kultusministerium sieht sich gut gewappnet, habe man doch aus den Migrationsbewegungen seit 2015 gut gelernt. Ist dem wirklich so? Eine Bestandsaufnahme.

Die Entwicklung ist dynamisch, kommen doch fortlaufend neue Flüchtlinge hinzu.
Ukrainische Schüler aber selbst setzen, wenn man sie fragt, auf einheimische Onlinekurse.

Recht haben sie damit wohl schon, denn unsere DAZ-Kurse wenden sich erst einmal an alle Nichtdeutsch-Sprachlichen verschiedenster Herkunft. Passgenauigkeit sieht anders aus. Weitere Defizite bestehen bei der Fortentwicklung der deutschen Onlinelernangebote und vor allem auch bei der Rekrutierung von unterrichtswilligen Pädagogen.

Eine Bestandsaufnahme finden Sie hier.

https://www.frankfurt-live.com/ukrainische-sch-uumller–ndash-sind-unsere-schulen-wirklich-gut-vorbereitet-2d5ce-141867.html

Die hübsche Matrjoschka-Puppe erinnert an das umfangreiche bestehende Lernmedienangebot in Deutschland. Von Link zu Link zu Link, am Ende wenig Passgenaues.

Eine kleine Exploration möglicher Analyseanwendungen für die Bewertung von Audio- (und TV-) beiträgen.

Sprache in Medien 10 Beispiele: Nachrichten – redaktionelle Beiträge – Werbung – Politik.
Message oder Verpackung im Radio –
was kommt zuerst? Ein Blick auf das Tempo, Messinstrumente und
Handlungsbedarf
.

Begleitmaterial zu #75, #76 und #77 RadioSalesWeekly.
Eine kleine Exploration möglicher Analyseanwendungen für die Bewertung von Audio- (und TV-) beiträgen.


Grant Hadlich

Eine bedeutende Fragestellung im digitalen Wandel der Medien lautet derzeit: Welche Technologien erlauben eine möglichst automatisierte Analyse und Auswertung von audio-visuellen Programmen?  Nach wie vor macht die Nutzung von AV- Medien einen Löwenanteil der gesamten Mediennutzungszeit der deutschen Bevölkerung aus (Quelle VAU.net, fast 2/3 von über 11 Stunden gesamt). Hier stellt sich in zunehmendem Maße die Aufgabenstellung nach einer Überprüfung der Ausgeglichenheit in der politischen Meinungsäußerung und nach der Analyse von Nachrichten auf deren Wahrheitsgehalt. Daneben und nicht zuletzt ließen sich mit geeigneten Instrumenten Daten und Informationen ermitteln mit denen der Erfolg von Radio- und TV-Angeboten ermittelbar wäre. Insgesamt herrscht der Eindruck , dass die digitalen Entwickler aus dem Bereich NLP (Natural Language Pricessing) noch nicht den Schritt zu den Anforderern in traditionellen Medien genommen haben. Eine Interdisziplinarität wurde bei den vorgenommenen Rechercheaktivitäten vermisst.

Auf der Suche nach entsprechenden Anbietern findet man zum Beispiel das Unternehmen Panalis, das sehr tiefe Analysen nach Stichwörtern und aktuellen Tendenzen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ermöglicht.  Eine Erfassung von audio-visuellen Medien ist bisher allerdings nicht zu erkennen aber dem Verbnehmen nach angezielt.

In Radio und auch bei  Audio innerhalb der Mediengattung Bewegtbild geht es bei der hier vorliegenden Analyse erst einmal darum zu analysieren,  was wann von wem, ob ausgeglichen oder nicht,  mit welcher Verteilung zwischen Musik Wort Werbung Service etc. gesendet wurde. Erkenntnisse aus diesen Analysen alleine schon können strategisch genutzt werden (Wettbewerbsbeobachtung). Wesentliche Elemente hierbei sind Wort, Text und Sprache. Die möglichen Analysefelder sind ausgesprochen weit gespannt: Transkriptionen und Simultanübersetzungen brasilianischer Telenovelas, hin zu der Bedienung eines enormen Contenbedarfs der zahlreichen Streamingangebote und der Beobachtung von alleine in Deutschland einer vierstelligen Programmangebotsmenge in klassichen AV-Medien.

Die hier nach kurzer Darstellung einiger Anbieter folgenden Sprach- und Textanalysen arbeiteten mit ‚handelsüblichen‘ Audio-Aufnahme- und Transkriptionstechnologien.

Der deutsche Anbieter radio.cloud verfolgt eine andere Richtung als Panalis: Er ermöglicht durchaus eine Auswertung von Radiopogrammen und zwar in bemerkenswerter Weise, geht aber in Richtung Kollaboration bei der Programmerstellung.
Eine anonyme Webcrawler-Funktion unetrschiedlicher Programme ist ausgeschlossen, die auswertbaren Programme unterliegen einem Urheberrecht. Nur spezielle Nutzkreise können auf dieses kollaborative und mobile Network Playout-Tool zugreifen. Ein Audio-Webcrawler, der qualitative und quantitative Inhaltsanalysen erstellt, steht somit noch aus. Ausgesprochen spannend dürften die daraus ermittelten Informationen sein, sie ließen nämlich auch Schlussfolgerungen zu, welche Inhalte wie bei wem wirken.


https://youtu.be/7nO-xDPzqRA

Eine andere Herangehensweise an das Thema Ton – und nicht nur – nimmt das Frankfurter Startup television.ai.

Hier wird mit Video- Audio- und Textsnippets Contenterstellern in den Medien journalistischer Aufwand abgenommen indem mit Auszügen und oder kurzen Textangaben komplette redaktionell aufbereitete Artikel auch mit Ton und Bewegtbild erstellt werden. Die Texterstellung erfolgt durch Künstliche Intelligenzverfahren.

 

Verblüffend sind dabei nahezu menschlich wirkende Audiobeiträge, die maschinell erstellt werden.

Yacast ist ein Forschungs- und Technologieunternehmen, das sich auf die Beobachtung audiovisueller Medien spezialisiert hat.  Es bietet folgende Lösungen: Muzicast, eine Analyse von Musiksendungen im Radio, TV, Diskotheken,Web. Talk, eine Analyse der politischen Redezeit im Radio und Media Achiver, eine Schnittstelle zur Online-Abfrage von audiovisuellen Programmen.

Bemerkenswert ist, wie sehr der Digitalkonzern Meta zukünftig in deren Universum auf Übersetzungstools setzt (zum Thema Spracherkennung und NLP). 

Zur Zeit funktionieren Sprach-Werkzeuge, die Text zu Speech und umgekehrt Transkriptionen von Audiotexten in geschriebenen Text umwandeln nur bedingt. Die künstlichen Stimmen klingen … sehr häufig künstlich, sind ohne Intonation und zeigen in anderen Bereichen der Prosodie Defizite.  Schrift-Übersetzungen scheitern häufig bei Ironie, Redewendungen und schnell  geäußerten Floskeln. Lassen wir uns überraschen, ob sich die Texte der eingangs erwähnten Telenovelas ruckzuck zukünftig automatisiert und im Idealfall lippensynchron über die Akteure legen lassen in jeweiligen Zielsprachen. Bedarf dafür besteht signifikant, der  Contenthunger für Bewegtbildanbieter ist enorm. Sehr gut gemachte Produktionen auf amazon oder Netflix zeigen , wo die Entwicklung hingeht: sehr gute Übersetzungen stehen bereit für wesentliche Weltsprachen und als Untertitel für 33 andere Sprachen. Nachgearbeitet bei der Qualität wird hier aber auf jeden Fall. 

Amazon prime, Serie Bosch

Die nachfolgenden Sprach- und Textanalysen arbeiteten mit speziellen Audio-Aufnahme- und Transkriptionstechnologien.

Bei der  Analyse von Texttranskriptionen aus Audios geht es ausschließlich um eine Messung der Sprechgeschwindigkeit ausgewählter Beispiele ohne einen Anspruch von Repräsentativität.

Die weiteren Aspekte der Prosodie wie Satzmelodie, Sprechtempo, Sprechrhythmus, Höhen, Tiefen und Timbre werden nicht bewertet. Und noch weniger geht es um eine inhaltliche qualitative Analyse wie um eine Überprüfung auf Schlüsselwörter, Ausgewogenheit oder Emotionen (sentiment analysis)

Grund dieser Messungen ist eine häufig anzutreffende Kritik, dass in TV und Radio zu schnell und zu undeutlich gesprochen werde. Ein nicht unerheblich werdender Teilaspekt ist, dass solch eine Kritik nicht nur aus einer zunehmend älter werdenden Hörerschaft erfolgt. Radio könnte mit der Zeit an Attraktivität verlieren. Ausdrücklich soll in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass in der Regel Radiosprecher und –moderatoren durch professionelle Sprechschulungen gegangen sind, sich also eine mögliche Kritik weniger an diesen Personenkreis richtet. Ein hohes Gesamttempo in führenden Programmen in Wortbeiträgen, Serviceelementen und auch in der Werbung ist aber eindeutig festzustellen. Hierzu wurde in dem von dem Autoren dieser Zeilen betriebenen Format RadioSalesWeekly berichtet.
Begleitend hierzu müssen ähnlich wie bei der Rezeptionsmessung über Blickverfolgungstechnologien Verfahren herangezogen werden, mit denen die tatsächliche Informationsverarbeitung über das gesprochene Wort evaluiert wird.

Die aufgeführten Transkriptionen Audio zu Text wurden durch SpeechtoText-  Apps erstellt und teilweise nachgebessert. Die zehn Beispiele sind in kurzen Auszügen ‚nachhörbar‘ auf einem zur Verfügung gestellten Link m Ende dieses Beitrages.

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In den nun hier nachfolgenden  Analysen von Texttranskriptionen aus Audios geht es ausschließlich um eine Messung der Sprechgeschwindigkeit ausgewählter Beispiele ohne einen Anspruch von Repräsentativität.

Die weiteren Aspekte der Prosodie wie Satzmelodie, Sprechtempo, Sprechrhythmus, Höhen, Tiefen und Timbre werden nicht bewertet. Und noch weniger geht es um eine inhaltliche qualitative Analyse wie um eine Überprüfung auf Schlüsselwörter, Ausgewogenheit oder Emotionen (sentiment analysis)

Grund dieser Messungen sind eine häufig anzutreffende Kritik, dass in TV und Radio zu schnell und zu undeutlich gesprochen werde. Ein nicht unerheblich werdender Teilaspekt ist, dass solch eine Kritik nicht nur aus einer zunehmend älter werdenden Hörerschaft erfolgt. Radio könnte somit mit der Zeit an Attraktivität verlieren. Ausdrücklich soll in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass in der Regel Radiosprecher und –moderatoren durch professionelle Sprechschulungen gegangen sind, sich also eine mögliche Kritik weniger an diesen Personenkreis richtet. Ein hohes Gesamttempo in führenden Programmen in Wortbeiträgen, Serviceelementen und auch in der Werbung ist aber eindeutig festzustellen. Begleitend hierzu müssen ähnlich wie bei der Rezeptionsmessung über Blickverfolgungstechnologien Verfahren herangezogen werden, mit denen die tatsächliche Informationsverarbeitung über das gesprochene Wort evaluiert wird.

Weitere Programmanalysen ausgewählter Hörfunkanbieter mit anderen Kategorien und Messverfahren werden in nächster Zeit durch poppe media erstellt. Informationen hierzu werden auf Linkedin, Xing, Facebook und Twitter gepostet. Ein dafür genutztes Verfahren erlaubt nicht nur die Identifizierung dessen was wo wann in welchem Programm lief sondern auch eine Programmerstellung ‚remote‘.

Die nachfolgenden Transkriptionen Audio zu Text wurden durch SpeechtoText-  Apps erstellt und teilweise nachgebessert. Die zehn Beispiele sind in kurzen Auszügen ‚nachhörbar‘ .

1 Funk und TV

Transkription

Wichtigste aus Hessen, Deutschland und der Welt. Ich bin der anders, sagte Guten Morgen Radio FFH. Die Nachrichten. Die Stadt Hanau bereitet sich auf einen traurigen Jahrestag vor. Zum zweiten Mal jährt sich morgen der rassistische Anschlag. Für die neuen Todesopfer wird es auf dem Hanauer Hauptfriedhof eine zentrale, nicht öffentliche gedankt Gedenkveranstaltung geben. Er verfahre Portal Yannick Schick. Mit dabei sind Angehörige der Opfer, aber auch Bundesinnenminister Rin Faser und Ministerpräsident Bouffier unter anderem auch in Wiesbaden. Die Zen Bach, Marburg und Wetzlar wollen Menschen auf die Straße gehen und ein Zeichen gegen Rassismus setzen. In Frankfurt werden die Namen der Opfer in weißem Licht an die Paulskirche projiziert. Vor zwei Jahren ermordete Tobias er in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven, anschließend seine Mutter und sich selbst. Yannick Schick, Hanau Bahnreisende müssen sich weiter auf Behinderungen einstellen. Davon geht die Bahn wegen des Sturms aus. Bis mindestens morgen sei bundesweit

FFH news, 180222, 5:55
153 Wörter

Thorsten Schröder Guten Abend, meine Damen und Herren, ich begrüße sie zur Tagesschau. Der Ton zwischen Russland und der Nato hat sich wieder verschärft Die Darstellung Moskaus, ein Teil der Truppen ziehen sich von

Generalsekretär Stoltenberg sagte beim Verteidigungsminister Treffen in Brüssel, man habe noch keinen Abzug beobachtet. Der UN Sicherheitsrat warfen die USA Russland vor, in der Ukraine einen Vorwand für einen Angriff provozieren zu wollen. Diese Aufnahmen lässt das russische Verteidigungsministerium heute verbreiten. Abziehende Truppen Eine Ortsangabe wird nicht gemacht. Der ukrainische Präsident Selenz geglaubt den Bildern nicht Wir sehen weiterhin ein großes Truppen Aufkommen, das hat sich seit Wochen nicht geändert, es gibt kleinere Rotationen, aber in Abzug der russischen Truppen ist das sicher nicht. Moskaus Außenminister widerspricht

Tagesschau 170222

148 Wörter

Link zu allen Beiträgen am Ende dieses Dokuments

2 Hörfunkspots Englisch und Tschechisch

AGTA, das nicht sehr hilfreich ist bei Orientierung: Usability, Vergleichbarkeit,
keine Übersetzung anderer Sprachen als EN. Hier unten Real Time Spots/immediacy

Transkription

Oh man. Can you believe this weather? I know it’s like perfect. Hey, you gotta love summer nights in Minnesota. Yeah, there’s not even any mosquitoes. Yeah, you get one of those zappers. No, you know that noises like the worst. So you must be burning that smelly stuff. Right? What? Yeah, I think I can hear mosquitoes. You know, it’s almost like they’re staying away on purpose. Yeah. Weird. When you give to nature, nature gives back over the last 15 years. The Minnesota state lottery has given over $400 million 900,000 to collect data on rare plants and animals in eight northern counties. So remember when you play the lottery, the environment wins. Did did you use one of those fogger deals? Weird lottery players must be 18 years of age or older.

135 Wörter

Tschechisch vermutlich wesentlich höher 180?

Babbles mosquitos

3 NPR 070222 08:21 GMT

Transkriptio
n

This has come up before, and in 2003, the league implemented a policy to address that it’s called the Rooney rule after the late owner of the Pittsburgh Steelers Dan Rooney. And it requires that with a few exceptions, teams interviewed candidates from historically underrepresented groups for top jobs like head coach and general manager. The idea was that if those in a position to hire and promote were exposed to top diverse talent, they would do so, especially after a study showed black coaches actually had better records than many white coaches. But the florist who called the Rooney rule of failure. So we decided to go back to one of the key people involved in the creation of it to get his take that civil rights lawyer, Cyrus Mary, who worked with attorney Johnnie Cochran. He said their goal was to level the playing field.

147 Wörter Zeit: 0:46 = 191 Wörter/Minute

https://fb.watch/a-PxAl1muG/
De la radio aux robots parlants, métamorphoses de la voixépisode 1/8

Wie Medien Stimmen formatieren und (eintönig machen):
Rhythmus, Lautstärke, Dialekte

Transkription

et euh, je reçois Euh ce matin. Euh, Benjamin Traîniez, vous êtes haut fonctionnaire, membre de la commission des confinement euh pilotée par le ministère de la Culture. Et vous avez participé, euh la nuit dernière, à une soirée test dans une boîte de nuit dans le huitième arrondissement de Paris. Bonjour à vous

54 Wörter in 18 Sekunden = 180 pro Minute

5 Deutsche Hörfunkspots Radiozentrale

Transkription

Stellen Sie sich vor ein süßes Einfamilienhäuschen, vor dem sich Hunderte Musiker versammeln, so Blasinstrumente da  rüber Auch die Tuba? ja auf das Zeichen des Dirigenten erklingt. In dem Häuschen ist jemand ziemlich gerührt Danke! Und dann sagt eine leicht ironische Sprecherin, wenn es mal etwas mehr sein soll, der Schnellkredit der Zastrow Bank,

54 Wörter, 30 sek. = 108 Wörter/Minute

Diese Werbung ist in Ihrem Kopf entstanden. Niemand musste sie drehen, Niemand muss der 1000 Komparsen zum Filmset bringen und dreitausend Katholiken Buletten warm halten. So klimafreundlich geht es nur im Radio, In keinem anderen Medium verursacht ihre Werbung weniger CO2 Radio geht ins Bohr, bleibt im Kopf.

48 Wörter im ‚Werbeteil‘, 15 Sek. = 192 Wörter/Minute

Warum?: Hier soll richtig geworben werden, lol.

Zastobank und Aspirin

6 Zwei Politikerinnen

Marlène Schiappa auf Europe 1

Transkription

évidemment un travail qui se met en oeuvre. Il suffit pas de y a qu’à, faut qu’on devrait. J’ai entendu ici la semaine dernière sur cette antenne, Valérie Pécresse dix dix ans quelque chose comme. Il faut dire aux talibans de respecter les droits des femmes, mais c’est beaucoup dans l’incantation et dont le on n’a qu’à faire ça, on n’a qu’à faire ça. Et là en l’occurrence, oui, le travail est menée. Je voudrais en général d’Arman en fait une tournée internationale dans un certain nombre de pays, qui sont les pays d’origine pour mener ce travail. Pour quels résultats concrets? Pour un résultat très clair, il y a des personnes, il y a des laissez passer consulaires qui ont été délivrés et des personnes qui ont été expulsés. Mais je réponds sur la question de l’aide au développement parce qu’il me paraît fondamental. Euh, pardon la je pense que c’est une fausse bonne idée. À chaque élection présidentielle, on entend dire on n’a qu’à couper l’aide au développement. Si on veut faire en sorte qu’ils reprennent leur ressemble, c’est non. Mais là, ça veut dire menacé de la couper. Qu’est ce qui se passe quand on coupe l’aide au développement pour les pays tiers, les pays d’origine, les pays dont les personnes veulent partir et bien sûr coupe l’aide au développement. C’est dire que la situation économique et sociale sera encore plus difficile.

260 Wörter / Minute !! Der Renner.

Strack-Zimmermann, Rede im Bundestag

Transkription

Es waren übrigens auch die Sozialdemokraten Helmut Schmidt, der die Doppel Nato Beschluss durchsetzte es war der Sozialdemokrat Peter Struck, der erklärte, die Sicherheit der Bundesrepublik würde am Hindukusch verteidigt. Es war der Sozialdemokrat Herr Schröder übrigens mit den Grünen zusammen, die die Bundeswehr nach Afghanistan geschickt haben. Nur mal zur Erinnerung Bei ihnen scheint er Jahren Loch in große und zu sein. Vor Ministerin abschließend Frau Ministerin abschließen, Sie haben Sie haben Anspruch auf die 1. 100 Tage, aber sie wissen wie ich, dass sie im Grunde genommen für 100 Tage, dass wir diese Zeit nicht haben. Lösen Sie die Probleme, ich wünsche Ihnen dabei sehr viel Glück. Beenden Sie das durch folgt Desaster Das schwimmende Beispiel für Missmanagement Fehlen der Kontrolle und Gutgläubigkeit. Den Staatssekretären gegenüber sorgen wir dafür, dass in ihrem Ministerium keine weiteren Aufträge erteilt werden, ohne korrekt

142 Wörter/Minute

Beide in einem Auszug (Link am Ende dieses Dokuments)

Die Audiobeispiele auf egta geben wie angemerkt leider wenig Möglichkeiten zur Ideengebung und Inspiration

2022 egta collection of creative radio & audio campaigns

(egta is a non-profit association (aisbl under Belgian law) based in Brussels that represents the interests of television and radio sales houses.)

Wesentlich hilfreicher und praxisnäher ist zum Beispiel dieses Archiv:

Radiospot: Haushaltshilfen (allerdings) mit 204 Wörtern/Minute

Kann angefordert werden.

Zum Inhalt der Message, gleich ob Werbung, Redaktion oder Politik

Gewiss spielen bei den festgestellten unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Sprachproduktion sowohl im Programm wie auch in der Audiowerbung kulturelle Gewohnheiten eine Rolle – der romanische Kulturkreis spricht schneller – einige asiatische Sprachen kommen mit weniger Worten zurecht. Hinzukommt, dass die deutsche Sprache die Eigenschaft sogenannter Hiatus hat. Treffen zwei  verschiedene Wörter oder Silben aufeinander, kommt es zu einem Bruch, was den Sprachfluss verlangsamt.

Losgelöst von diesen Überlegungen dürfen Inhalte und Strategien der Kommunikation nicht außer Acht gelassen werden. Eine Analyse der wirkenden Stimmungen in TV-Spots, die während des Super Bowls on air waren, zeigt, dass Coolness, Spaß und starke Bildlichkeit (die sich auch im Radio umsetzen lässt) am höchsten ranken. (Quelle ispot.TV)

Nach wie vor aber gilt: stimmt die Verpackung nicht, hat der Inhalt wenig Möglichkeit anzukommen.

Alle Audios Sprache in Medien 10 Beispiele: Nachrichten – redaktionelle Beiträge – Werbung – Politik auf https://youtu.be/oR-Z7amCkOg
Länge 2:54 (Inhalte :Hit Radio FFH und Tagesschau, Babbles/Mosquitos, Immediacy of Radio, NPR, Broute Inter, Radiozentrale-Spots, zwei Politikerinnen).

Über den Stellenwert von Audio und Bewegtbild (Quelle VAU.net)


Message oder Verpackung im Radio –
was kommt zuerst? Ein Blick auf das Tempo, Messinstrumente und
Handlungsbedarf
.

… und nebenbei ein Blick in neue digitale Audio-Videoproduktionstechnologien und automatisierte Audioanalysen. Kollaborative, mobile und KI-getriebene Anwendungen.
© Helmut Poppe, poppe media, Königstein im Taunus, 03.2022 

Ist Radio gaga? Review 2021 – Tool für Interaktivität Vom Medium zum Web Alles in 98 Sekunden

RadioSalesWeekly #70

Ist Radio gaga? Review 2021 – Tool für Interaktivität Vom Medium zum Web Alles in 98 Sekunden

Wie geht es dem Autoverkäufer, der an seinen eigenen Modellen zweifelt? Ticken die Radiomediaberater anders? Oder nagen an ihnen auch Zweifel verursacht durch Überlegungen wie: Gerade die Jungen wandern ab zu Spotify. Hier eine Aufforderung an die Programmverantwortlichen, ein Tool, das zu Interaktivität einlädt und ein Review dessen was wir im Radio 2021 für besonders wichtig erachteten. Alles in 98 Sekunden.

Schon Queen sang: „…on you we depend. So stick around, ‚cause we might miss you .. you had the power“ aber auch “..All we hear is radio ga ga“ Wobei so richtig ‚gaga‘ sind die Sender gerade nicht, die Kritik lautet, eher, es werde viel Belangloses ‚geplaudert, die Sender seien austauschbar und die Programme wenig inspiriert. Da lautet das Kompliment an die Vermarkter: dennoch gut gemacht! Ihnen gelingt es, unser Medium mit seinen – momentanen – ausbaufähigen Eigenschaften immer wieder positiv darzustellen. In mittlerweile 70 Episoden trägt RadioSalesWeekly dazu bei, das Medium der Öffentlichkeit, dem Marketing in werbungtreibenden Unternehmen, Agenturen, der Mafo und allen, die im Media Sales tätig sind bekannter und verständlicher zu machen. Die im letzte Jahr produzierten Folgen beschäftigen sich neben Tipps zur Entwicklung klassischer Verkaufs-Skills, die übrigens für alle Vertriebler gelten können, mit Dingen wie der Messbarkeit des Mediums und die durch ihm ausgelösten Impulse. In zahlreichen Folgen stellten Akteure digitale Technologien in Audio vor, gingen ein auf die Rolle und die Zukunft von Podcasts und insgesamt auf die Kraft von Werbung im Radio.

Highlights waren Kurzkonferenzen und Beiträge einer Eventagentur, die mit Radio einen neuen Wirkungskreis gerade in Corona-Zeiten gefunden hat, ein Roundtable mit Christophe Montague, dem ehemaligen Radio NRJ-Chef Deutschland, mit Matthias Süßlin, ex-HMS Carat-Mann. Regelmäßige wöchentliche Teilnehmer sind Alexander Zeitelhack, Dozent an diversen Hochschulen und bekannter Radiopionier, Andreas Sprengart, Marketingchef eines Regionalsenders mit Einblick in das so wichtige Lokalgeschäft und Helmut Poppe, Herausgeber von RadioSalesWeekly und ehemaliger Verkaufsverantwortlicher bei Studio Gong und der IP-Gruppe.

Es lohnt sich also, jede Woche bei uns vorbeizuschauen und 15 Minuten reinzuschauen auf Twitter, Facebook, youtube und den Radio-Audiogruppen der zwei prominenten Berufsnetzwerke. Schauen wir optimistisch in die Zukunft. Freddy Mercury singt ja schließlich auch „On you we depend“ und „Let’s hope you never leave, … When we grow tired of all this visual you had your time, you had the power.“

@RadioSalesWeekly

RADIO INFLUENCER – DIE CHANCEN FÜR RADIO – und andere klassische Medien



8 Mio. Abonnenten für eine einzelne Influencerin in social media und eine offenbar erfolgreiche Monetarisierung. Das Medium Radio (und andere traditionelle Medien) brauchen da nicht alleine zu stehen, sie haben teilweise reichlich Personalities und Multikanal-Funktionen.

Wie baut man einen Influencer auf, was braucht es dazu? Antworten auf RadioSalesWeekly.

Ein Schritt zur Rückerlangung der Allgegenwärtigkeit – auch und erst recht im Digitalen #radioszene#studiogong#RadioInfluencer

Batten & Company + Appinio zeigen, Potential der Influencer-Marken:Leonie Hanne 10,9 Millionen € müssten inves¬tiert werden, um eine ähnlich starke Marke nutzen zu dürfen. #2 Fitness-Star Pamela Reif Markenwert 10,4 Mio €, Caro Daur #3 8 Mio. #RadioSalesWeekly#RadioInfluencer#BBDO#meedia

Kurzer Bericht von Medientagen München – Kritik sei erlaubt …

#RadioSalesWeekly No. 62 Kurzer Bericht und Meinung von RSW : #MTM21 audio, #Relevanz, #Wertschöpfung und immer wieder #Podcast, native ist es. #DAI Dynamic ad insertion: neue Technologie. Planbarkeit und Transparenz? 1 Milliarde #adspendings in US, plausibel? Unnötig hohe Latte. #Medienstrategie müsste anders vorgehen. #Emotionen, #Talk. Audio-Gipfel auf den Medientagen München 2021 #MTM21 Klar, neue Übertragunswege sind nötig, das Format Podcast hat aber immer noch nicht den Beweis angetreten, dass es tatsächlich so mächtig ist. Die Werbekunden ziehen in Deutschland jedenfalls nicht mit wie man bei den niedrigen Umsätzen sieht. Hört sich sehr kritisch an: Laufen da viele – im Eigeninteresse – einer Luftnummer nach? Remember Second Life, Clubhouse und Konsorten. Diese Überlegung relativiert durch den späten Riesenerfolg von Streaming mit den längst vergessenen Vorgängern NetscapeRadio und —- Spinnerdotcom. Damals noch mit 32 kB.

100 Jahre Radio – ON Air

ON AIR 100 Jahre Radio im Museum für Kommunikation

Die Ausstellung „ON AIR. 100 Jahre Radio“ zieht von Berlin um nach Frankfurt.

Bei dieser Gelegenheit ‚machen‘ Acht- bis Zwöfljährige  Radio. Dreizehntklässler beschäftigen sich mit Medien und dem Thema Fakenews unter fachkundiger Leitung.

Das kann auch spannend werden:

Nächsten Samstag, am 23. Oktober findet im MfK ein VR Aktionstag statt. Kommen Sie vorbei und lernen Sie verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von VR/AR kennen. Instruiert von Expert:innen der Handwerkskammer, Telekom und anderen.

Die Kinder von #MathieuOullion haben irgendwie Aufkleber mit den Anleitungen für das #KidsWebradio durcheinander gebracht. Der Apfel ….

Digital topt Klassik

Der OVK (Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.) , zentrales Gremium der deutschen Online-Vermarkter im Online-Werbemarkt, veröffentlichte Marktzahlen für Display und Video am ersten Tag der Fachmesse dmexco. Es wird ein Wachstum von 23,4% ausgewiesen. Mit einem zweistelligen Wachstum knackt der digitale Werbemarkt erstmalig die 5 Milliarden Euro Marke. Es werden für 2021 geschätzt 11,1 Mrd. € für klassische Werbung und 12,5 Mrd. € für digitale Media-Investments laut resolution media und der Omnicom Media Group ausgegeben.

Die Pro-Kopf-Investitionen mit digitaler Werbung liegen in Deutschland niedriger als in UK (>300 Euro p.a.), den skandinavischen Ländern und Schweiz (jeweils >200 Euro).
Auf jede in Deutschland lebende Person entfallen 150 Euro Werbeinvestment pro Jahr, 28 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Eine andere Schätzung des Werbemarktes ermittelte im Jahr 2019 Werbespendings per capita in Höhe von 11 € alleine für das Medium Radio in Deutschland. Ein Wert, der sich in Frankreich auf gleicher Höhe belief. (Salon de la Radio, Helmut Poppe). Dies ist ein Wert, der sich insgesamt wenig geändert haben dürfte angesichts der gestiegenen Investitionen in Audio und Radio von Werbungtreibenden. Im Gegensatz dazu geht die Studie für 2021 von 11,10 Milliarden Euro an Werbeausgaben in klassischen Medien aus. Eine Einschätzung, die mit anderen geteilt wird.
Insgesamt lassen diese zaheln Brutto-Nettowerte zumindest teilweise außer acht und berücksichtigen nicht unerhebliche Werbeeinnahmen lokaler Anbieter insbesondere von Radios aus ihren jeweiligen Märkten.

„Weitere Impulse für zukünftiges Wachstum werden insbesondere in der
Öffnung der beliebten OTT-Streaming-Dienste für Werbung vermutet.“ Sascha Jansen, CDO der Omnicom Media Group und Managing Director Resolution Media.

Latecast resolution media

L’OVK (Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.) l’organisme central des atuers en ligne allemands sur le marché de la publicité en ligne, a publié les chiffres du marché pour le display et la vidéo le premier jour du salon dmexco. Une croissance de 23,4 % est signalée. Avec une croissance à deux chiffres, le marché de la publicité numérique franchit pour la première fois la barre des 5 milliards d’euros. On estime qu’en 2021, 11,1 milliards d’euros seront consacrés à la publicité traditionnelle et 12,5 milliards d’euros aux investissements dans les médias numériques, selon le cabinet resolution media et selon Omnicom Media Group.

Les investissements par habitant dans la publicité numérique en Allemagne sont inférieurs à ceux du Royaume-Uni (>300 euros par an), des pays scandinaves et de la Suisse (>200 euros chacun).

Pour chaque personne vivant en Allemagne, 150 euros sont investis dans la publicité par an, soit 28 euros de plus que l’année dernière. Une autre estimation du marché publicitaire a déterminé des dépenses publicitaires par habitant de 11 € pour le seul média de la radio en Allemagne en l’an 2019. Une valeur qui était au même niveau en France. (Salon de la Radio, Helmut Poppe). Il s’agit d’un chiffre clé qui a probablement peu changé dans l’ensemble, étant donné l’augmentation des investissements des annonceurs dans l’audio et la radio. En revanche, l’étude table sur 11,10 milliards d’euros de dépenses publicitaires et en baisse dans les médias classiques pour 2021. Une estimation partagée avec d’autres agences publicitaires.

Dans l’ensemble, ces valeurs incluent aussi des revenus bruts et ne tiennent pas compte, du moins en partie, des recettes publicitaires non négligeables des médias locaux, notamment des radios, sur leurs marchés respectifs.“De nouvelles impulsions pour la croissance future sont attendues, en particulier dans l’ouverture à la publicité de l’industrie vidéo streaming qui jouit d’une polpularité en forte croissance“ selon Sascha Jansen, CDO d’Omnicom Media Group et directeur général de Resolution Media.

Aktuelles aus Audio- und Radiomarketing

RADIO SALES WEEKLY

02.09.2021, 16:00 Uhr

Podcasts im und durch Radios

Ein neuer Vermarktungs-Booster für die Stationen? Wie lauten die Schnittstellen zu Agenturen, Spezialdienstleistern, Vermarktern, Aggregatoren, Sendern, Creatoren?

Wer macht was?

Es sprachen:

Alexander Zeitelhack, XU-University Potsdam

Andreas Sprengart, Antenne Kaiserlautern

Alexander Koberstein, Acast



Alexander Zeitelhack: „Wer bestimmt zukünftig das Geschäft? Interessante strategische Entscheidungen stehen an.“
Andreas Sprengart: „Podcasts stellen eine interessante Erweiterung des Angebots von Radios dar.“
Alexander Koberstein, acast: „So sieht die Strecke vom Content bis zum Erlös aus.“ Helmut Poppe: „30.000 € p.a. sind drin bereits bei 10.000 wöchentlichen Downloads.
Zoom-Video 20 Minuten.
https://youtu.be/V8e2J9nJtsQ
#Podcastmarketing #Radiowerbung

RADIO SALES WEEKLY

10.09.2021, 16:00 Uhr

Aktuelles aus der Branche: FOMA Trendmonitor, OAM und Nachschlag 02.09.: Stationen, die zum Geldverdienen mit Podcasts fehlen.

Kernthema: Orga in Medien. Was geschieht bei einer vermutlich kommenden Robotisierung und Automatisierung mit der Möglichkeit der Gestaltung von granular aufbereiteten Angeboten?

…………………………………………

Generationenwechsel: Können die Nachrücker mit Stress und unangenehmen Situationen im Job umgehen? „Sinnhaftigkeit, Resilienz, Kohärenzsinn … ,,,

Es sprachen:

Alexander Zeitelhack, XU-University Potsdam

Andreas Sprengart, Antenne Kaiserlautern

Helmut Poppe, RadioSalesWeekly




Hier geht es zur Aufzeichnung von #RADIOSALESWEEKLY 10.09.2021.
Aktuelles aus der Branche: #FOMA Trendmonitor, #OAM und Nachschlag 02.09.: Stationen, die zum Geldverdienen mit Podcasts fehlten. Kernthema: Orga in Medien. Was geschieht bei einer vermutlich kommenden #Robotisierung und #Automatisierung mit der Möglichkeit der Gestaltung von granular aufbereiteten #AudioAngeboten?
https://youtu.be/jhWnUCUEuOo

Coworking, Homeoffice oder doch ’normal‘?

Wo und wie werden wir nach der Pandemie arbeiten?

Glaubt man einigen Studien geht der Trend weiterhin nach oben. Zwar verlangsamt durch Covid steigen die Zahlen dennoch weiterhin: 5 Mio. Corworker, also Personen, die von etwa 50.000 Leihbüros aus arbeiten, sollen es im Jahr 2024 sein. So die Zahlen. Eigentlich hätte man sie persönlich höher eingeschätzt. In Konkurrenz stehen die zeitweiligen Arbeitsplätze mit dem Homeoffice, das weiterhin die höchste Beliebtheit bei möglichen beruflichen Wirkungsstätten erfährt. Coworking Offices mit dem Kürzel ‚COS‘ bieten jungen Unternehmen, Homeoffice-Müden (‚WFH /Work from Home‘) und Selbständigen die Möglichkeit , für einen flexiblen Zeitraum einen Arbeitsplatz oder gar ein eigenes Büro zu modularen und eher überschaubaren Preisen zu mieten. Eine guten Überblick über die Angebote bringt ein Unternehmen, das unweit eines Rechenzentrums gelegen ist in Rhein-Main. Die nicht unabsichtliche Lage im Umfeld eines bedeutenden Netzwerkanbieters in einem der größten Internetknotenpunkt der Welt zeigt, wie sich die Nutzerschaft zusammensetzt und welche Nähe diese sucht: COS-Kunden sind sehr häufig der digitalen Wirtschaft zuzuordnen. Praktisch ist auch die Nachbarschaft für die Netzanbieter, können diese doch hier Personal rekrutieren, sich inspirieren lassen und zugleich für Sympathie und PR sorgen. Wenig beliebt ist bei den COSlern, die sich gerne über den Begriff ‚New Work‘ definieren mit reinen Büroflächenvermietern verwechselt zu werden. Ein zentrales Element ihrer Arbeit nennt sich Kollaboration, man begrüßt die Möglichkeit dem Nachbarn, der durchaus an ganz anderen Projekten sitzt über die Schulter zu schauen, von ihm zu lernen und sich gegenseitig auszutauschen. Dementsprechend sind auch die räumlichen Gegebenheiten konzipiert: sie lassen ein Nebeneinandersitzen aber auch Isolierung in speziell gestalteten lärmgedämpften Nischen zu. Es liegen wenig verlässliche Zahlen vor über die Anzahl von Personen, die in COSes arbeiten. Ein Anbieter nennt die Zahl von knapp 600 Spaces mit Spitzenplätzen in NRW, in Bayern und nicht so viel wie vermutet in Berlin. Die Menge der aktiven Personen liegt geschätzt bei 50.000 in Deutschland und weltweit für 2024 bei 5 Millionen. Eine überschaubare Zahl mithin, die verschwindend klein ist im Vergleich zu der Anzahl der Erwerbstätigen, die von zuhause aus arbeiten. Die Hans Böckler-Stiftung sagt hierzu „16 Prozent der Befragten in unserer repräsentativen Befragung unter Beschäftigten arbeiten) überwiegend oder ausschließlich zu Hause. Weitere 17 Prozent gaben an, abwechselnd im Betrieb oder zu Hause zu arbeiten.“ In absoluten Zahlen ausgedrückt sind dies insgesamt etwa 13 Mio. Menschen und ein Drittel der Beschäftigten.

Da fragt sich, auf welcher Grundlage Entscheidungen getroffen werden für große und stattliche Neubauten von Bürohochtürmen. Vermutlich wird der sich weiter entwickelnde Trend zumindest bei sogenannten Wissensarbeitern und solchen, die ihre Jobs online machen können, dazu führen, dass von vier Arbeitssettings aus gearbeitet wird: WFH, COS, Office, Mobile., weniger jeweils substitutiv also nicht auschließlich, eher komplementär und im Wechsel.

Was treibt da der Berufszweig der Lehrer? „Alle wieder zurück in die Schulen“ lautet die Devise. Dies ist richtig und gut, denn gerade Kinder und Jugendliche brauchen für ihr Wohlergehen den persönlichen FacetoFace-Kontakt zu den Gleichaltrigen. Haben da die Evangelisten und Apologeten des Digitalen mit ihren begeisterten Beiträgen zu Apps und Verfahren noch etwas zu verkünden? Wohl weniger. Schade nur, dass das Twitter-Lehrerzimmer keinen Zähler hat für die Menge der diesbezüglichen Meldungen. Eines zeichnet sich aber ab: es wird zu einer situationsgemäßen Abkehr von Videokonferenzen und -kursen kommen. Gut möglich, dass die mit großem Aufwand erworbenen Laptops, Tablets und andere Endgeräte ihrer technischen Obsolenz entgegen stauben in Regalen und Lehrerzimmerschränken. Grund hierfür ist der fehlende empirische Beleg einer pädagogischen Wirkung (neben immanenter Statik des Systems, fehlender Verbindlichkeit und Umgangskompetenz). Lassen sich denn tatsächlich Fächer wie Musik, Kunst, Sport, Sprachen, Mathematik und Naturwissenschften besser oder teilweise digital gestützt vermitteln? Haben Pädagogen mit Fächern wie Deutsch und Sozialwissenschaften eine hohe „Bubble“-Wirkung? Zur ersten Frage: Ja, zur zweiten ebenfalls Zustimmung.

Messen solte man in ein, zwei Jahren auf verlässlicher Datengrundlage zumindest den zeitlichen Einsatz von digital basierten Methoden im Schulunterricht. Das Dickschiff Schule wird vermutlich noch einige Jahrzehnte benötigen, bis es begriffen und umgesetzt hat, was digitale Verfahren im Wissenserwerb bewirken können und wie wenig zukünftig ‚Vorratswissen‘ benötigt wird.

Abschauen kann sich die Lehrerschaft von ‚New Work‘ folgende Elemente:

  1. Zahlen und Empirie – Erstaunlich ist, wie wenig Zahlenwerke eingesetzt und unter Lehrern ausgetauscht werden zur systematisierten Beurteilung von Schülern im Gespräch mit Kollegen. Es mag sich verwegen anhören, aber da lohnt sich ein Blick auf …. ja, das Product Management mit seinen KPIs.
  2. Kollaboration: es ist ein Unding, welcher Zeitaufwand in Schulen getroffen wird mit Abstimmungen und Informationsvermittlungen. Hier sollten Organisations- und Abstimmungsplattformen genutzt werden. Lehrer tauschen sich bestenfalls gelegentlich in der Pause oder kurz bei einer Konferenz über Schüler systematisiert aus. Hier sollten – ein Graus für Datenschützer – digitalisierte und detaillierte Erfasungen zu Arbeitsergebnissen und Lernverhalten festgehalten werden. Diese böten enorme Möglichkeiten zur Identifizierung von Lernfortschritten und Erkenntnisse über Unterrichtsverfahren, die wirken oder eben nicht. Ex Post-Betrachtungen des Erfolgs des Unterrichtens sind dem System Schule leider fremd. Oder schon mal gelesen von einer statistischen Nachverfolgung der Erwerbsbiografien von ehemaligen Schülern?
  3. Die meisten Schulen in Deutschland bieten nicht nur einen gräuslichen Anblick sondern sind auch nicht darauf angelegt, Unterrichtende zu animieren, sich dort außerhalb des Unterrichts und Pausen aufzuhalten. Es fehlt sehr häufig schlichtweg an Räumlichkeiten, wo man sich in Ruhe oder mit mehreren über die pädagogische Arbeit auszutauschen kann. Um das Ganze aufzuheitern: Wann kommt der Tischfußball neben dem Lehrerzimmer? Wann das modulare Arbeitsbüro?
  4. New Work bedeutet vor allem auch Informationstechnologie zu nutzen. Zwar stehen in Deutschlands Schulen mittlerweile und nach jahrelangen Anlaufschwierigkeiten Smartboards, PCs, Tablets und WLAN zur Verfügung. Die Beispiele dafür, wie wenig diese Hilfsmittel eingesetzt werden, sind Legende. PDFs und frontaler Beamer- oder Teamseinsatz sind weit verbreitet. Individulisiertes, interaktives und Mulitimedia-gestütztes Lernen sind – auch wegen eines zögerlichen Einsatzes der Schulbuchverlage – selten.

Blick in die Zukunft

Der Bedarf an Büroflächen und Schulen verläuft parallel zur demografischen Entwicklung. Laut einer Prognose der Kultusministerkonferenz wird sich die Zahl der Schüler insgesamt bis 2030 gegenüber 2019 von 10,8 Mio. um 986.700 (9,2 %) auf 11,7 Mio. erhöhen, wobei die Schülerzahl in den Stadtstaaten jedoch bis in 2030 um 15,1 Prozent wachsen wird. Diese Zahlen zur Einschätzung des Platzbedarfs im Bereich schulische Bildung. In diesem Sektor werden neue Formen des Arbeitens kaum zu erwarten sein. WFH ist traditionell weit verbreitet, für COS besteht kein Bedarf. Chancen können aber wie zuvor dargelegt durch den Einsatz neuer Arbeitsorganisationen entstehen, die sich an New Work-Verfahren orientieren.

Die Menge der Personen, die einer erwerbsmäßigen Tätigkeit nachgehen, wird laut einer Prognose des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bei einem Bevölkerungsanstieg bis 2030 um 690.000 Personen nur um 20.000 sinken. Allerdings beschleunigt die Coronakrise den Wandel der Arbeitswelt. Rund 6,5 Millionen Erwerbstätige werden sich bis 2030 erhebliche neue Fähigkeiten und Qualifikationen aneignen oder eine Umschulung machen müssen, wie eine neue Studie des McKinsey Global Institute (MGI) zeigt.

Weitere vier Millionen Menschen müssen sich mit einem Berufswechsel anfreunden. Insgesamt sind in den kommenden zehn Jahren in Deutschland also rund 10,5 Millionen Berufstätige betroffen – 900.000 mehr als in Projektionen vor Ausbruch der Pandemie. Insgesamt geht es hier um etwa jeden vierten Arbeitstätigen.

Ursachen für den Wandel lauten Digital- und Robotisierung von Arbeitsabläufen. Da damit neue Berufsformen entstehen und diese wie bereits in den letzten Jahren erfahren gut in alternative Arbeitsörtlichkeiten wie COS und WFH funktionieren, ist mit einem Rückgang an Büroflächenbedarf herkömmlicher Form zu rechnen.

Was sich geändert hat. sprout 24
Homeoffice oben gefolgt von COS

Der Autor, Helmut Poppe, arbeitete in einem internationalen Medienkonzern als New Media-Leiter (damals „Plurimedia“ genannt), als Geschäftsführer eines europaweiten Marktforschungsunternehmens und im staatlichen Auftrag als Verantwortlicher für die Implementierung von digital getriebenen Lern- und Lehrformen.

Hier sein Artikel zu den acht Hürden des digitalen Wandels in Schulen.

Der Autor, Helmut Poppe, „Gewisse Urlaubsorte bieten spezielle Coworking-Optionen …“