Anders als wie verbreitet zu hören, verläuft das Geschäft mit den Podcasts hier in Deutschland eher zögerlich. Es fehlen der Nachweis von validen Reichweiten, angeblich hoher Nutzungsfrequenzen und einer hohen Nutzungsdauer . Die in den hunderttausenden Epsioden generierten Umsätze sind unbekannt. Radio kann trotzdem gerade hier punkten. RadioSalesWeekly zeigt wie.
Der bereits abnehmende Hype um ClubHouse zeigt, wie gerne Menschen miteinander reden, Kontakte machen und auch …. zuhören wollen. Eigentlich ein super Argument für Radio mit dem Nachweis der ursprünglichen Kraft des Mediums. Was spricht also dagegen, Podcast-Produktionen in den Sendern zeitversetzt oder live zu platzieren? Im Replay machen dies die Öffentlich-Rechtlichen im breiten Umfang bereits vor und bieten einen – neidfrei – hervorragenden Service. Die Privaten zögern noch auf breiter Front. Bei den Modellen für eine redaktionelle Einbindung ins Programm fehlt häufig die Erfahrung und vielleicht auch der Mut. Wie eine Refinanzerung oder noch besser eine echte neue Umsatzquelle geschaffen werden kann, ist unklar.
In dem Branchen-Onlinedienst ‚Radioszene‘ zeigte der Autor vor einem Jahr auf, welche Arten der Monetarisierung es gibt und schilderte in dem Artikel – Woher kommt der Euro? – mögliche Einnahmegrößen. Diese lauteten für 2021 in etwa 60 Mio. €. Es ist gut möglich, dass – sagen wir trotz Corona – die junge Branche noch weit entfernt ist von solchen eher bescheidenen Dimensionen.
In dem Videocast #RadioSalesWeekly stellen die Radioexperten Alexander Zeitelhack, Andreas Sprengart und aus Frankreich und UK Michel Colin und Gerard Edwards ihre Analysen und Erfahrungen zu diesem Programm -und Geschäftsfeld vor. Sehr spannend, wie Andreas Sprengart Kundenbindung und den Erfolg von ‚Impro Podcasts‘ bewertet. Alexander Zeitelhack sieht neue Audiomarken am Entstehen.
Francisco Otto’s Podcasts behandeln Themen zu einem unerwarteten Umfeld wie die Kieferorthopädie. Deutlich zu hören ist die Moderatorenschulung, die er durchlaufen hat bei Radio Frankfurt. Präzise Fragen, gutes Nachhaken und Resümieren, angenehm ruhige Stimme, zeitlich überschaubar, gut vorbereitete Gesprächspartner, kein selbstgefälliges ‚Warmgelaber‘.
Wer kennt sie nicht, die halbredaktionellen Print-Beiträge aus
Branchen wie Recht, Immobilien, Versicherungen verfasst von Personen, die nicht
im Radio auftreten? Denken Radioanbieter genügend nach, ob und wie diese mit ihrem
wertvollem Inhalt als Enterprise Content-Zulieferer platziert werden
können?
Das RKI bietet ‚drittklassige‘ Daten so Alexander Zeitelhack, Dekan an der BSBI und Medienexperte. Helmut Poppe auf #RadioSalesWeekly: „Desaströs für deutschen #Einzelhandel„. Studiengrundlage erstaunlich. #Öffnungsstrategie #Gastronomie #Inzidenz Donnerstag geht’s weiter auf #RadioSalesWeekly
Das Robert Koch-Institut hat in einem Papier „Strategien und eine Handreichung zur Entwicklung von Stufenkonzepten bis Frühjahr 2021″ vorgelegt. Übergeordnetes Ziel hierbei ist, die Zahl der schweren Erkrankungen, Langzeitfolgen, und Todesfälle durch COVID-19 zu minimieren und eine Überlastung des Gesundheitssystems nachhaltig zu vermeiden.
Bemerkenswert ist hierbei, dass in einem Stufenkonzept verschiedenen Situationen einer möglichen Aussetzung von Risiken beispielsweise in der Gastronomie, beim Firseur, in Kindergärten und …. dem Enzelhandel …. nur geringe Infizierungsgefahren zugeordnet werden. Ganz erstaunlich aber ist, dass sogenannte ‚Nicht-Covid-Effekte bei Beschränkung‘ zu befürchten sind. Gemeint sind hierbei „soziale, psychologische, ökon. Effekte“. Im Klartext: RKI meint „Schließung ist nicht schlimm“ – oder Öffnung nicht gefährlich? Wohl eher Letzteres.
In der Bibliografie zu dem Papier sind 61 Quellenangaben von Studien enthalten einzig aus den Bereichen Medizin und Schulen. Das RKI sollte dringend auch andere Studienteilnehmer gewinnen. Solche mit Wirtschaftskompetenz wie GfK, Kantar, Nielsen und die zahlreichen Startups aus der Empirie könnten da helfen.
Destatis
Der Einzelhandel – er beschäftigt immerhin mehr als drei Millionen Personen und macht stationär einen Umsatz von 63 Milliarden € aus und die Millionen Personen, die dort massiv wirtschaftlch und persönlich betroffen sind, haben es verdient, eine bessere empirische Grundlage zur Beurteilung von Maßnahmen zu erhalten.
„Moderate“ Auswirkungen auf Infektionen im Einzelhandel, in der Gatronomie und in Hotels mögen gesundheitlich zutreffen und lassen sich durch Vorsichtsmaßnahmen steuern. Die Auswirkungen sind wirtschaftlich katastrophal. In #RadioSalesWeekly nehmen Medienexperten dazu Stellung und stellen vor allem die Validität der Zahlen in Frage.
Neben den Beschäftigten im Einzelhandel und in der Gastronomie leiden solche in Kreativbranchen, in Marketing und Medien. Der Zuwachs der Arbeitslosgkeit in beiden Letztgenannten beträgt laut ZAW 40%. Dem Videocast folgen hier. Dort geht es auch um ein weiteres Verbot, nämlich dem jünst in die Wege geleiteten Werbeverbot für ‚Aktionsware‘. Da hat das saarländische Wirtschaftsministerium wohl nicht mitbekommen, dass Werbemittel dafür national geplant werden. Wo bleiben die Regelungen für das saarländische Web?
Dieser Artikel erschien in radioszene.de am 15.02.2021
Spätestens im letzten Herbst zeichnete sich ab, dass das Werbejahr
2020 für die privaten Radioanbieter mehr oder weniger stark rückläufig
sein wird. Die mittlerweile vorliegenden nationalen Umsatzzahlen von Nielsen zeigen, dass nach erfreulichen positiven Zuwächsen und einem Rückgang im November im Vorjahresvergleich ein regelrechtes Abschmieren im Dezember folgte. Insgesamt liefen 2020 durchschnittlich gut 4 Prozent weniger Werbeumsätze aus dem nationalen Sektor in die Stationen.
Noch wesentlich schlechter sah es bei den Lokalumsätzen
aus. Je nach Position der Anbieter in ihren Märkten und abhängig von
dem jeweiligen regionalen Ballungsraum, in dem sie sich befinden,
bezifferten sich die Umsatzrückgänge im Vergleich zu 2019
durchschnittlich auf etwa 30%. Da diese Umsatzquelle bei der Gesamtheit
der Stationen zwischen 30 und 60% ausmacht, steht das Privatradiolager
mit einem Minus für das Jahr 2020 von geschätzten durchschnittlich 25
Prozent da. Dies bedeutet, es gingen einige hundert Millionen Euro
weniger in die Kassen der Anbieter.
Stark betroffen ist hiervon naturgemäß vor allem der lokale Vertrieb.
Er ist es, der den Kontakt zur lokalen Wirtschaft pflegt, das Ohr am
Markt hat und selbst einen persönlichen finanziellen Schaden davon
trägt. Dies kann bitter für die Verkäufer sein.
Wie in der Fachgesprächsrunde „RadioSalesWeekly“ zwischen deutschen und internationalen Anbietern festgestellt wurde, laufen hierbei die Entwicklungen in den ausgewählten Ländern Großbritannien und Frankreich uneinheitlich. Im englischsprachigen Raum ziehen, wie Gerad Edwards CEO von Podcastradio.UK berichtet, die neuen Angebotsformen im Audiobereich die Stimmung und Umsätze nach oben. Ihm zufolge machten die Werbeeinahmen hieraus bereits bemerkenswerte 20% aller Audioumsätze aus.
In Frankreich stellt sich im Moment die Lage anders dar als die,
welche im im Frühjahr 2020 herrschte. In diesem Zeitraum ruhte das
Wirtschaftsleben bei unseren Nachbarn weitgehend infolge eines
generellen Lockdowns. Jetzt aber bleiben seit letztem Sommer der
Einzelhandel und große Einkaufszentren geöffnet. Dies hat zur Folge,
dass das Werbegeschäft weiter läuft und sogar Jahresabschlüsse für das
begonnene Jahr für in Radio laufende Kommunikationsmaßnahmen und
teilweise in hohem Ausmaß für bestimmte Branchen abgeschlossenen wurden.
Die Frage ob Engländer und Franzosen im Vertrieb den Blues haben, wurde
jenseits des Kanals verneint, man sieht solch eine Entwicklung
allenfalls bei einem Andauern der Pandemie länger als „zwei, drei
Jahre“.
Michel Colin, mediaticsconseil
Frankreich – nebenbei bemerkt und statistisch belegt als heftiger
Verbraucher von Beruhigungsmitteln – nimmt’s nicht so leicht, in den
Stationen gibt es wie Radioexperte Michel Colin bestätigt, schon Frust, dieser hielte sich aber in Grenzen. Einen in der Gesprächsrunde von Alexander Zeitelhack
geäußerten Vorschlag, psychologische Beratung für Sendermitarbeiter
anzubieten in den jetzt schwierigen Zeiten ähnlich wie in Hochschulen,
die dergleichen durchführen, wurde von dem linksrheinischen
Radiomarketingexperten Colin interessiert aufgenommen.
Dass im Verkauf, der ja naturgemäß die Radioanbieter am Leben erhält,
Trübsal herrscht, ist angesichts der genannte Zahlen nachvollziehbar.
Konkret heißt dies, bei einem gerade in Süddeutschland praktizierten
ausgesprochen niedrigem Fixum von 1000 € im Monat müssen
Werbezeitenverkäufer Einkommensrückgänge wegen fehlender Provisionen von
2000 bis 5000 € monatlich verdauen müssen. Als Strategie erprobten
Stationsmanager Kurzarbeitsmodelle mit entsprechendem noch niedrigerem
Fixum und einer Anpassung der Provisionsätze nach oben, die im
normalerweise in einem höheren einstelligen Prozentbereich liegen. Dies
wurde aber verworfen, da solche lineare Strategien dem Verkaufs-Spirit
und dem „Hunter“-Prinzip widersprächen. Angestellte Radiovertriebler,
die provisionsabhängig und angestellt sind, haben keinen Anspruch auf
staatliche Hilfen anders als sogenannte Solo-Selbständige wie in der
Eventbranche, der Hotellerie oder anderen.
Nach Aussagen zahlreicher Vertriebler lehnen es diese mittlerweile ab, Prognosen und Forecasts für das laufende Jahr vor dem letzten Quartal 2021 zu treffen. Es bleibt zu hoffen, dass die privaten Anbieter diese lange Durststrecke durchstehen. Sie stehen wieder einmal schlechter da als ihre Mitbewerber im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder bei nationalen Vermarktern, wo zum einen die nationalen Umsätze weniger stark rückläufig waren und der Fixumanteil am Gehalt eher bei 70% liegt. Es stellt sich auch die Frage, ob und warum nicht private Sendeanstalten staatliche Unterstützung beispielsweise von Medienanstalten an ihren Verkauf weiterleiten. Wie schon zu Beginn der Pandemie im Frühjahr des letzten Jahres gefordert, tun die Geschäftsleitungen gut daran, ihre Mitarbeiter die substantiellen persönlichen Einkommensrückgängen zumindest teilweise auszugleichen, um diese wichtigen Mitarbeiter zu halten. Ein erfolgreicher Verkäufer könnte sich auch umorientieren und zum Beispiel in den Vertreib anderer erklärungsbedürftiger Produkte gehen wie beispielsweise Dienstleistungen im IT-Bereich, die momentan florieren und mit Sicherheit auch weiterhin einen starken Zuwachs erfahren werden.
Andreas Sprengart, Marketingleiter bei Antenne Kaiserslautern, empfiehlt den Verkaufsleuten: „Kunden noch mehr pflegen, Anpassungsfähigkeit entwickeln bei Kundenbedürfnissen und Fleiß.“
Ganz nebenbei schälte sich bei der Analyse der Situation ein interessanter Teilaspekt heraus. Frauen im Verkauf – durchaus Mütter und in Halbtagsstellen – brachten es fertig, in den letzten Monaten erhebliche Umsätze hereinzuholen, was sich in Monatsprovisionen im fünfstelligen Bereich ausdrückte. Tough gemacht und Bravo kann man da nur sagen.
Erläuterung zu den Tabellen Werbeeinkünfte
Magna Mediabrands prognostiziert für 2021 in französischen Radios
einen Zuwachs der Radioumsätze von 8% nach einem Rückgang von 11% im
Jahr 2020. Die Zahlen für UK: 2020 Rückgang von 23%, prognostizierter
Zuwachs 2021 9%. Der aufgeführte Vergleich mit Deutschland und mit
absoluten Umsatzzahlen ist nicht möglich wegen Unschärfen bei den
Angaben brutto und netto sowie der Abgrenzung Typen der Anbieter lokal,
regional, national. Insgesamt erlauben sie aber eine Identifizierung von
Tendenzen.
ENTWICKLUNG UND PROGNOSE WERBEEINNAHMEN FRANZÖSISCHE MEDIEN
Neben “ media, research, digital transformation, passion for radio, réseautage F/A “ wie auf Twitter angegeben (reseautage=Networking mit Menschen und Unternehmen im Nachbarland Frankreich) gibt’s nicht nur im „Zweierpack“ und auf zwei Plattformen entsprechende News, Meinungen und möglichst wertvolle Hintergrundinformationen. Bedient werden auch – Berufsbiografie verpflichtet – Themen aus der Bildungsbranche. Spröde und dröge soll daraus nicht berichtet werden ….
Im Grund gar nicht so furchtbar auseinander liegende Felder – es geht immer um Menschen, vor allem um Transformation, Organisation, Empirie, Statistik und Disziplinen übergreifendes Herangehen.
Spannende Lektüre!
DasMedienZentrum auf youtube #DasMedienZentrm auf Twitter #RadioSalesWeekly auf Facebook Helmut Poppe auf Facebook. https://youtu.be/jRvMOBQHVSI
Schule bleibt ein Secret Garden – sind Eltern in der Lage einzuschätzen, ob es gut läuft? Bei der Zeugnisvorbesprechung kam heraus, dass der Kleine eine 4 bekommen sollte. Mutter hakt nach: „Keine Präsentation abgegeben“. Da ist wohl im Distanzunterricht etwas untergegangen. Aufgabenerledigung wurde nachgewiesen, so wurde es eine 2 -. Das Kind erkrankte psychosomatisch zwischenzeitlich …
Würden da Eltern nicht nachhaken … Hier eine Qualitäts-Kriterien Checklist für #Distanzlernen.
Es wird keine V-Entwicklung geben mit einem steilen Anstieg der Verbraucherausgaben sondern ein kontinuierliches Anwachsen des Konsums und somit der Werbeinvestitionen, wenn die durch Corona ausgelöste Angst verflogen ist. Dann ist aber auch der Moment des Wechsels der Marktanteile im Einzelhandel gegeben. Radio ist hierbei der Katalysator und Booster. Umsatzrückgänge der Privatradios betragen gegenüber 2019 in 2020 durchschnittlich 20%, denn die lokalen Einnahmen waren stark rückläufig. Radio muss seine Stärken online ausspielen. In dem Video hier werden neue Handlungstipps von Andreas Sprengart, Marketingleiter Antenne Kauserlautern und von Alexander Zeitelhack vorgestellt. Nicht erstaunlich: es ist viel Digitales dabei.
Das Meeting als Video ansehen bei Klick (Länge 19:54)
Abnehmende Sorgen forcieren Ausgabebereitschaft meint die Agentur pilot HH/MUE
Nur ein Teil der „Münze“ – wie sieht es aus mit neuen Lebens- und Verbrauchergewohnheiten? Weniger und nachhaltiger ist besser? „Zuhause ist auchnicht schlecht“. Angst vor Kaufkraftschwund in naher Zukunft …
Die FAZ hat sich Lernprogramme von privatwirtschaftlichen Anbietern angeschaut. Mit der Frage „Taugt’s was?“ Eine detailliertere Analyse statt nur auf Grammatikfehler und Begleitwerbung zu schauen, hätte geholfen, das Phänomen eLearning besser zu verstehen, nämlich: wie sieht es mit der Progression des Lernstoffes aus in diesen Angeboten, wird auf das vorgeschriebene Curriculum geachtet, entspricht die eingesetzte Methodik dem Stand der Wissenschaft (wenn diese überhaupt etwas bietet, Zweifel sind angebracht …), wie stellt sich die Tiefe der Fächerangebote dar oder wird hier nur ein bunter Kessel aufbereitet?
Der uralte Begriff ‚Programmiertes Lernen‘ sollte als neues Paradigmum gelten. „Lernen im Umfeld von Zeitgeist und neuen Technologien“. Waren es früher selbstentdeckendes Lernen‘ und dergleichen und in den 70er Jahren die Sprachlabore heißt es jetzt „ADDIE“. Erstaunlicherweise beantworten Anbieter die Frage auf die Messung der Wirksamkeit ihrer Angebote mit: „Die Leute finden es guut“, aha. Lernforschung bietet ein enorm großes neues Feld. Zweifel bestehen aber, ob die pädagogischen Forschungsstätten es bearbeiten können mangels Interdisziplinarität mit anderen Fachgebieten wie Big Data Analysis, Kommunikationsdesign/Usability, Gaming.
AIHR
Was gibt’s zu tun? Hochschulen, pädagogische Institute und alle andere Ausbilder wagt den Blick über eure Disziplinen und in andere Länder. Startet Feldversuche mit hohen Fallzahlen. Es gibt – erstaunlich, erstaunlich – herzlich wenig Aktuelles zur Wirkung von eLearning in Schulen. Bitte keine ‚Meta-Stuiden‘ ohne Aussagekraft. Fallzahlen bitte im vierstelligen Bereich. Komparative Studien. UND ….. lasst Nicht-Pädagogen drüberschauen. Schule darf kein ‚Secret Garden‘ sein.
Es ist ein Leichtes über Behörden herzuziehen. Die Gründe für die Misere sind komplex, waren aber absehbar. Siehe Pandemie-Warnbeitrag aus …… 2009 des Autors. Wo sind die 8 Hürden, die Distanzlernen in Schulen behindern? #1 Kultusministerien: übertragen die Auswahl der Verfahren an Schulen. Die Schulleitungen fühlen sich aber im Stich gelassen. Wo hakt’s anschließend?
#2 Schulträger, Kommunen, Kreise, kümmern sich um Infrastruktur und Hardware. Beachtliche Neuanschaffungen erfolgten auch wenn über fehlende Dienst-Laptops geklagt wird. Schätzunsgweise haben 95% der hauptberuflichen Lehrer PCs und/oder Laptops. Wer da nach Datenschutz fragt, muss ich die Antwort gefallen lassen „agil reagieren!“
Schulträger: Schnittstellen und Verständnis für Didaktik/Methodik fehlen verständlicherweise. Schnelle Support-Teams bestehen nicht. Sie hätten aber auch Probleme, über reine IT-Fragen hinaus zu helfen, Stichworte Inhalte und Umsetzung von Curricula-konformen Lerneinheiten, die es praktisch nicht gibt. Die nachfolgenden sechs Schnittstellen haben in der Regel Defizite bei der fachspezifischen Umsetzung digitaler Lern- und Lehrszenarien für die vielen Schulfächer und Schulformen. Auch die Fachbereichsleiter und den Fachlehrer selbst. Analyse in hier folgenden Einzelbeiträgen und auf Twitter. Ausgangs-Artikel auf bildungsklick.de. Hören:
Das Unternehmen Coface arbeitet in den Bereichen Kreditversicherung und Risikomanagement. Als Beobachter in einem internationalen Netzwerk haben die Österreicher ein Gespür für die Entwicklungen von Wirtschaftsunternehmen.
Für 2021 sehen die Wiener eine V-Entwicklung des BIP. Im Vergleich steht Deutschland relativ gut da in 2020 mit minus 6,6 %. Ob global gesehen doch plus 4,5% 2021 herauskommen, wird sich erst ab Mai/Juni abehen lassen. Radiomarketer sehen verlässliche Forecasts erst im 3. Quartal wenn nicht sogar im Q4 .
Die eigenen Prognosen im Radiomediageschäft lauteten in drei Szenarien minus 10 bis plus 1% im Vergleich zu 2019. Dies mit großen Spannweiten je nach Art des Anbieters lokal/regiona, Position im Umfeld und vor allem hinsichtlich der „sources of revenue“. Warten wir die Zahlen aus Dezember ab. Die ersten Monate werden für das Prvatradio in Deutschland schwierig. Das Saarland hat einen Etat frei gemacht für die privaten Radiosender dort in Höhe von immerhin 200.000 €. Grund: „Der private lokale Rundfunk spielt gerade in der aktuellen Krise eine wichtige Rolle. Denn er sorgt mit seinen unterschiedlichen Angeboten für die mediale Vielfalt und trägt mit bürgernahen Formaten zur täglichen Informationsversorgung der Saarländer*innen bei.“
Kein Wunder, dass nicht nur die Radioleute in Berlin solch ein Bild sehen, wenn es um 2020 geht.
Bild Windsack: unsplash, Mark König
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